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Weitere Verbände kritisieren DSV-Vorstand

Erstellt von Lars Schwarz | | Startseite

Die Schwimmverbände aus den Bundesländern Hamburg, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen haben sich in der Debatte um eine/n neue/n Sportdirektor/in für den Leistungssport im DSV positioniert.

Die Verbände wandten sich am heutigen 03.04. per Brief an den Präsidenten und den Vorstand des Deutschen Schwimmverbands. Darin kritisieren die jeweiligen Präsident/innen der Landesverbände, das Handeln des DSV-Vorstands der letzten Wochen. Vor allem Rückwirkungen, die aus der Debatte um die Neubesetzung des Postens hervorgehen könnten, wurden angesprochen. So warnen die Verbände z.B. vor wirtschaftlichen Konsequenzen, die den gesamten Schwimmsport betreffen könnten, sowie vor der Schädigung des Ansehens des Schwimmsports in der Gesellschaft. Auch eine Beschädigung des Amtes selbst sei kaum mehr von der Hand zu weisen, obwohl die Arbeit der vergangenen 2,5 Jahre zur vollen Zufriedenheit der Landesverbände und Aktiven geschehen sei. Zentrales Anliegen der Autoren ist dabei eine Wiedereinstellung des freigestellten Leistungssportdirektors, welche aber selbstverständlich nur unter der Prämisse stattfinden kann, dass die Anschuldigungen gegen den ehemaligen Amtsinhaber nach tiefgreifender Prüfung keine „ausreichende Basis“ für eine Kündigung bieten würden. Sei dieser Schritt nicht möglich, fordern die fünf Landesverbände die Einbeziehung der Mitglieder bei der Neubesetzung des Postens. Ein baldiges Handeln sei dabei vor allem im Hinblick auf die Olympiavorbereitung der Athlet/innen und Trainer/innen und die Pandemie zwingend notwendig. Hintergründe zur Debatte im verlinkten Artikel!

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