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U19 Nationalmannschaft bei der EM erfolgreich

| Berichte/News/Termine

Zur Zeit läuft die U19 Europameisterschaft im Wasserball. Nominiert waren auch einige niedersächsische Athleten. Für das Erreichen des Viertelfinale sorgte Lukas Jäschke von den White Sharks Hannover, der ursprünglich vom Stützpunkt Georgsmarienhütte kommt.

Mit einer Energieleistung hat Deutschlands Wasserball-Nachwuchs den U19-Fluch gebrochen: Bei der Europameisterschaft dieser Altersgruppe in Podgorica (Montenegro) siegte die Mannschaft von Trainer Nebojsa Novoselac (Berlin) in den Überkreuzduellen gegen die Niederlande nach einem 3:6-Rückstand im zweiten Abschnitt und gleich zwei vergebenen Strafwürfen noch mit 11:10 (2:3, 3:4, 4:2, 2:1) Toren und zieht damit erstmals seit 2006 (!) wieder in die Top Acht des Wettbewerbs ein. Der Siegtreffer fiel 42 Sekunden vor dem Spielende durch Luk Jäschke – es war die einzige deutsche Führung der gesamten Partie.

Der Einzug in das Viertelfinale der seit 1970 ausgetragenen U19-Europameisterschaften war einer deutschen Mannschaft zuletzt 2006 in Oradea (Rumänien) gelungen, damals noch mit Julian Real und Marko Stamm als Nachwuchsspielern. Beim bis dahin letzten Endrundenauftritt einer DSV-Auswahl 2016 in Alphen war bei einem identischen Spielmodus das dortige Überkreuzduell just gegen den Gastgeber Niederlande mit 6:10 verlorengegangen.

Diese Schicksal drohte sich bei der Neuauflage in fernen Montenegro zu wiederholen, als die Niederlande in den beiden ersten Abschnitten um einiges effektiver agierten und insbesondere immer wieder mit Würfen aus der zweiten Reihe erfolgreich waren. Die Deutschen gaben allerdings nicht auf, obwohl es auch im dritten Abschnitt zwischenzeitlich wieder 6:8 (19.) hieß. Nach langem Rückstand fiel beim 8:8 (22.) wieder der Ausgleich, und 9:9 lautete nach einem Kraftakt der DSV-Auswahl schließlich das Resultat vor dem letzten Anschwimmen.

In dem lange torlosen Schlussabschnitt drohte die Novoselac-Sieben trotz klarer spielerischer Vorteile in dieser Phase aber dennoch als Verlierer das Becken zu verlassen. So blieb in der 28. Minute auch der zweite Strafwurf ungenutzt, als sich der niederländische Torhüter Sander Berkenbosch nicht nur in dieser Partie einmal mehr als Fünfmeterkiller erwies. Stattdessen gingen die „Oranjes“ mit lediglich 2:48 Minuten auf der Uhr beim 10:9 erneut in Führung, doch Treffer von Mark Dyck im direkten Gegenzug und Luzk Jäschke mit dem letzten eigenen Angriff drehen die Partie und ließen die Novoselac-Sieben am Ende jubeln. Die deutsche Tore teilten sich Mark Dyck (3), Finn Rotermund, Luk Jäschke (je 2). Cesare Karl Mancini, Aleks Sekulic, Finn Taubert und Robin Rehm.

Im Viertelfinale trifft die DSV-Auswahl am Donnerstag von 14:30 Uhr an auf den Nachwuchs von Rekordolympiasieger Ungarn, der als Sieger der Vorrundengruppe D heute spielfrei hatte. Mit dem Einzug unter die besten Acht hat die Novoselac-Sieben zugleich die Chance, sich aus eigener Kraft für die U20-Weltmeisterschaft 2023 zu qualifizieren oder zumindest auf einem Nachrückerplatz aussichtsreich in Position zu bringen.

Neben Deutschland sicherten sich im Anschluss Griechenland, Italien und Gastgeber Montenegro die noch ausstehenden Viertelfinalplätze. Alle EM-Partien von Podgorica laufen in guter Qualität unter tv.len.eu/main jeweils im Livestream des LEN-Portals, so dass auch die Fans in der Heimat dabei sein können.

Niederlande – Deutschland 10:11 (3:2, 4:3, 2:4, 1:2)

Deutschland: Max Spittank – Finn Grosse, Philip Portisch, Emmanouil Petikis, Cesare Karl Mancini 1, Andrei Covaci, Finn Rotermund 2, Aleks Sekulic 1, Luk Jäschke 2, Mark Dyck 3, Finn Taubert 1, Robin Rehm 1 und Phil Dörrenhaus. Trainer: Nebojsa Novoselac

Bericht von Wolfgang Philipps (DWL)

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