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Ruben Reck im Interview

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Der neue Leistungssportbeauftragte stellt sich vor.

Hi Ruben, du bist dem Schwimmsport schon lange verbunden und im LSN durchaus bekannt. Wie kam es dazu, dass du nun dieses Amt bekleidest?

Der Schwimmsport liegt mir nach wie vor am Herzen. Mit mittlerweile 20 Jahren Erfahrung im Leistungssport ist diese Zeitspanne größer, als der Großteil unserer Kadersportler*innen alt ist. In dieser Zeit habe ich viele verschiedene Verbände kennengelernt. Dabei kann ich mich wohl als „echten Niedersachsen“ bezeichnen, da ich nicht nur den Kreisschwimmverband HANNOVER, den Bezirksschwimmverband HANNOVER, W98 HANNOVER oder den Stützpunkt in HANNOVER kennengelernt habe. Bevor ich hier aufs Internat gekommen bin, war ich im Bezirksschwimmverband Braunschweig am dortigen Landesstützpunkt aktiv, sowohl bei der SSG Braunschweig als auch zuvor beim TV Jahn Wolfsburg. Außerdem konnte ich die Strukturen des DSV durch meine (zugegebenermaßen kurze) Mitgliedschaft in der Nationalmannschaft kennenlernen. Aus all diesen Punkten heraus habe ich über Gespräche mit Gernot Ingenerf die Stelle des Leistungssportbeauftragten angeboten bekommen – und zugesagt.

Du hast dich bereits vorher als Aktivensprecher im LSN engagiert, dich davon jedoch 2020 zurück gezogen. Wieso nun doch wieder das Engagement als Leistungssportbeauftragter? Was hat dich zu diesem Schritt bewegt?

Als Aktivensprecher bin ich zurückgetreten, da ich mich aus dem SLZ verabschiedet habe und jetzt (nur noch) im Verein trainiere. Das war sinnvoll, da der Aktivensprecher insbesondere die Interessen der Kadersportler*innen vertreten sollte. Da mir jedoch der direkte Draht zu diesen Aktiven fehlt, wenn ich selbst kein Teil mehr von ihnen bin, war es nur konsequent das Amt an Philipp Brandt weiter zu geben. Es ist nach wie vor leider so, dass die Kombination von Leistungssport im Erwachsenenbereich mit einer nachsportlichen Karriere in der freien Wirtschaft nur unter großen Umständen oder meist auch gar nicht zu vereinbaren ist. So erging es auch mir. Im September 2021 habe ich mein Masterstudium der Wirtschaftswissenschaften an der Leibniz Universität abgeschlossen und bin seitdem Vollzeit berufstätig als Data Analyst. Ich wusste seit dem Abitur, dass ich für die Zeit nach der Uni einen Plan brauchte, bis im März 2020 Corona kam. Training, Wettkämpfe und soziale Kontakte brachen weg und mit Ihnen die Ziele, die ich mir noch gesetzt hatte. Ich habe mich daraufhin entschieden, meine Laufbahn im SLZ nach dem Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im Herbst 2020 zu beenden. Wie wir alle wissen, fiel auch diese Veranstaltung aus. Trotz allem fühle ich mich dem LSN mit seinen Trainer*innen und Sportler*innen verbunden. Nach einer kurzen Verschnaufpause, die auch wirklich gut getan hat, möchte ich nun wieder an anderen Stellen im Sport aktiv werden.

Wie unterscheidet sich das Amt des Aktivensprechers von dem des Leistungssportbeauftragten?

Ein*e Aktivensprecher*in tritt, wie der Name es schon sagt insbesondere für die Interessen der Aktiven ein und stellt Kommunikation zwischen ihnen, dem Verband und Verantwortlichen am Beckenrand her. Meine Funktion als Leistungssportbeauftragter knüpft mitunter dort an, soll jedoch auch ein Bindeglied zu Institutionen sein, die nur sekundär etwas mit Schwimmsport zu tun haben. So kann ich bspw. Ansprechpartner für Städte und Gemeinden, Sponsoren oder fachfremde Verbände sein. Da ich selbst in Hannover leben und sich die niedersächsischen Fachverbände des Leistungssports hier zentrieren, kann ich flexibler auf Veranstaltungen eingesetzt werden, als das bspw. beim Präsidium der Fall ist, deren Mitglieder von weiter her kommen. Schließlich sind wir immerhin das flächenmäßig zweitgrößte Land der Bundesrepublik.

Was sind deine ersten To Dos? Was möchtest du als erstes angehen?

Mir ist es wichtig, die Kommunikation zwischen Vereinsvertreter*innen und dem Verband zu verbessern. Wir arbeiten daran, dass über eine breit aufgestellte sportliche Basis der Nachwuchs gestärkt, Talente die nötige sportliche Unterstützung und auf lange Sicht die Aktiven der offenen Altersklasse (inter-)nationale Erfolge feiern können. Diese Erfolge kommen an erster Stelle den Vereinen der Sportler*innen zugute – und im Weiteren auch dem LSN.

Was möchtest du langfristig am Leistungssport Schwimmen im LSN verändern/verbessern?

Mein Ziel ist es, die Wahrnehmung der geleisteten Arbeit im LSN nach außen hin sichtbarer zu machen. Das gilt nicht nur für LSN-Interne wie Aktive oder Funktionäre in den Vereinen, sondern auch für die Verantwortlichen des DSV, die allgemeine Öffentlichkeit oder die Wirtschaft. Eine langfristige Partnerschaft zwischen dem LSN und einem Unterstützer bzw. einer Unterstützerin zur Stabilisierung der finanziellen Verhältnisse des Verbandes wäre für mich die Kirsche auf der Torte.

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