• darkblurbg
    Der LSN stellt sich vor
    Hier finden Sie die wichtigsten Informationen
    über den Landesschwimmverband Niedersachsen.
  • darkblurbg
    Schwimmen
    Die Schwimmer in unseren Landeskadern
    nehmen regelmäßig an deutschen, sowie
    internationalen Meisterschaften teil
  • darkblurbg
    Wasserball
    Die niedersächsischen Wasserballvereine
    konnten in der Vergangenheit national
    und international große Erfolge feiern.

Interview mit den LSN-Höhentrainingslagerteilnehmern-Teil 3

Erstellt von Dennis Yaghobi | | Startseite

Um unsere LSN-Kaderathleten und ihren Trainer Emil Guliyev im Höhentrainingslager ein wenig Abwechslung zu bereiten, haben wir ein Interview geführt. Wir werden euch dieses in drei Teilen vorstellen. Den ersten gab es bereits am Dienstag, Mittwoch den zweiten und heute folgt der abschließende dritte Teil. Nachdem Landestrainer Emil uns schon Einiges zu den Höhentraingslager-Besonderheiten erzählt, jetzt sind die Aktiven dran von ihren bisherigen Erlebnissen zu berichten.

1.   Nun habt ihr schon Einige Zeit in der Sierra Nevade verbracht, euch hoffentlich an die Höhe und die neue Umgebung gewöhnt, da wollen wir euch doch glatt mal ein paar Fragen stellen, die euer Trainer bestimmt auch sehr interessant findet. Ihr seid ein Teil der üblichen Trainingsgruppe 1 aus dem SLZ-Hannover, welche ebenfalls von Emil Guliyev trainiert wird. Mit dabei sind Angelina Köhler(Weltcupsiegerin 100m Delle), Markus Kriks(Freiwasser-Spezi), Sven Schwarz(Dritt-Platzierter bei der JEM), Philipp Brandt(Brustschwimmer bei der Universiade)

LSN: ist Ist es Euer erstes Höhentrainingslager?


LSN-Athleten: Für Angi und Philipp ist es das erste Höhentrainingslager. Markus und Sven waren letztes Jahr schon in Belmeken/Bulgarien mit ein paar anderen Sportlern des LSN, welche allerdings dieses Jahr nicht mit dabei sind.

LSN: Seid ihr dieses Jahr schon einmal im Trainingslager gewesen? Wenn ja wo und wie lange?


LSN-Athleten: Wir(Markus, Angi und Sven) waren mit unseren jeweiligen Trainingsgruppen im März auf Fuerteventura. Außerdem waren Angi und Sven im Juni zur Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt- für Angi die WM; für Sven die JEM- auf Lanzarote.

Für Philipp ist es das erste Trainingslager in diesem Jahr.

LSN: Gibt es etwas, weshalb man gerne im Höhentrainingslager ist? Es ist ja bekanntlich nicht die einfachste Trainingslagervariante.

LSN-Aktive: Weil wir uns dadurch eine Leistungssteigerung durch einen neuen Trainingsreiz erhoffen. Außerdem hat man hier im Trainingszentrum der Sierra-Nevada sehr kurze Wege zu den jeweiligen Sportstätten, wodurch weniger Zeit für Transfer und Transportzeiten „verschwendet“ werden müssen. Somit kommen wir schneller wieder in den Regenerationsmodus.

LSN: Ok, also vorrangig organisatorische Gründe, was für eure Professionalität spricht. Gibt es etwas, dass ihr gerade nicht so toll am jetzigen Höhentrainingslager findet?


LSN-Aktive: Das Essen ist in Ordnung, allerdings nicht sehr abwechslungsreich, was natürlich immer wichtig ist. Wenn man schon, über einen solch langen Zeitraum an einem anderen Ort ist, ist gutes Essen sehr wichtig, da dies auch etwas am Gemüt zehren kann.

LSN: Ja, dass können wir nachvollziehen, nahrhaftes und energiereiches Essen gehören ja quasi zur Regeneration dazu. Wenn ihr dann aber wieder im Wasser seid, wer ist der härteste Trainingspartner, gibt es da ein Fights die ausgeschwommen werden?

LSN-Aktive: Vor allem in der Höhe muss man auf sein eigenes Tempo achten und darf sich nicht von anderen beeinflussen lassen. Es ist sehr wichtig nicht durch zu schnelles Tempo ins Übertraining zu kommen, von daher ist der härteste Trainingspartner in der Höhe man selbst.

LSN: Ja, das erscheint logisch. Ihr habt jetzt schon mehr als zwei Wochen in der Höhe verbracht, was war bisher die beste Serie?

LSN-Aktive:

Für die Langstreckenschwimmer, recht einfach eine Abwärts-Treppe aus 1500, 800, 400, 200, 100 Arme

Für Philipp sind es die Lagen- und Brust-Serien die im Allgemeinen gut laufen

Für Angi war es die 2*20*20m Delfin Arme, mit maximalem Tempo

LSN: Oh, ja, hier gehen die Geschmäcker sehr weit auseinander, aber gab es eine Serie die ihr alle als besonders anstrengend empfunden habt?


LSN-Aktive:
In der Höhe ist aufgrund des geringen Luftdrucks sehr Vieles anstrengend! Die generelle Beanspruchung des Körpers ist sehr anstrengend, wodurch auch das Atmen anstrengender wird.

LSN: Alles klar, das unterstreicht nochmal die Herausforderung, der ihr euch gestellt habt. Ist denn in der Höhe irgendetwas etwas einfacher zu trainieren?

LSN-Aktive: Nein. Der positive Effekt zeigt sich erst, wenn wir wieder zurück auf NN(normal Null), oder in unserer gewohnten Umgebung sind. Außerdem ist es hier nicht unbedingt einfacher zu trainieren, von daher heißt es hier einfach 3 1/2 Wochen lang auf die Zähne zu beißen und dann im Nachgang die Früchte der harten Arbeit zu ernten.


LSN: Was macht ihr in der Freizeit zwischen den Einheiten?

LSN-Aktive: An freien bzw. halb freien Tagen gehen wir spazieren, machen Hausaufgaben, holen verpassten Unterrichtsstoff nach und lernen für Klausuren. Zwischen den Einheiten schlafen wir, gucken Filme oder ab und zu spielen wir PlayStation. Wichtig ist nur das man sich viel ablenkt. Der Fokus liegt aber generell auf den intensiven Trainingseinheiten, wofür wir auch hierher gereist sind.

LSN: Wow, dass hört sich neben den vollen Tagen mit Training und der erhöhten Beanspruchung, nach einem fast normalen Schul-, oder Uni-Tag für euch an. Also ist das Ganze kein Zuckerschlecken. Deshalb drücken wir euch die Daumen, dass weiterhin alles funktioniert und ihr gut durchkommt. Und das die Erfolge in den kommenden Wochen auf den Wettkämpfen folgen werden. Habt vielen Dank für eure Zeit!

Zurück