Dritte Goldmedaille für den Lagenspezialisten Finn Wendland

Erstellt von Ute Sprecher | | Startseite

Wenn man schon mit einer guten Serie anfängt, dann sollte man sie auch bis zum Ende durchhalten. Genaus das gelang Finn Wendland (2005) auf der letzten verbliebenen Lagendistanz. Nachdem er sich für tolle Zeiten auf der 400 m und 200 m Strecke schon jeweils mit Gold belohnen durfte komplettierte er die Reihe mit der Goldmedaille über 100 m Lagen. Mit neuer Bestzeit von 0:55,90 schwamm Finn hier deutlich vor seiner Konkurrenz, denn die schlug auf Platz 2 erst nach 0:56,75 an. Ebenfalls in diesem Finale dabei war Christopher Weidner (2005) der das Rennen auf Platz 4 beendete. Seine neue Bestzeit lautet jetzt 0:57,15. Gleich dahinter auf Platz 5 finishte der dritte Niedersachse in diesem Finale, Martin Wrede (2005) der in 0:57,38 ebenfalls eine neue Bestzeit präsentierte. Ein starker Lauf der 2005er aus Niedersachsen. Herzlichen Glückwunsch.

Am ersten Wettkampftag waren es die 200 m Schmetterling und am letzten Wettkampftag nun die 100 m Schmetterling, die von Leonard von Hunnius (2007) ein Upgrade erfahren haben. Der bisherige Landesjahrgangsrekord war zwar gerade mal gute vier Wochen alt und Leonard hatte ihn selbst bei 0:56,21 am 09.10.2022 in der Altersstufe 15 aufgestellt, aber wenn alles passt, dann legt man ihn einfach nochmal neu fest. Im Vorlauf schwamm Leonard an diesem Sonntagmorgen eine neue Rekordzeit von 0:55,89. Dieses Mal sollte der Rekord nur bis zum Nachmittag halten, denn im JEM/EYOF Finale verbesserte er diese Zeit gleich nochmal auf den neuen Rekord von 0:55,59. Als kleines Mitbringsel nahm er dann für diese tolle Zeit auch noch die Bronzemedaille in der JEM/EYOF Wertung mit nach Hause.

Nach den 100 m Schmetterling wurde es mit den 200 m Brust wieder ein wenig ruhiger im Schwimmbecken. In den JEM/EYOF Finals waren gleich vier Schwimmer*innen dabei. Den Anfang machte Carlotta Ingenerf (2006). Mit der siebtschnellsten Vorlaufzeit von 2:35,87 ging Carlotta auf der Startbahn 6 ins Wasser und als Sechste konnte sie dieses Finale auch mit neuer Bestzeit von 2:34,80 beenden. Bei den Herren waren erneut drei Niedersachsen in diesem Finale dabei. Mit einer neuen verbesserten Endzeit von 2:16,10 konnte Finn Wendland (2005) auf Platz 4 das beste Ergebnis der Drei vorweisen. Christopher Weidner (2005) schwamm ebenfalls neue Bestzeit in 2:17,31 und beendete das Rennen auf Platz 6. Gleich dahinter auf Platz 7 folgte Jonathan Turck (2006). Seine neue Bestzeit von 2:17,77 war gleich über 2 Sekunden schneller als vorher.

Am Ende dieser Deutschen Kurzbahnmeisterschaft gab es dann noch eine Sprintstrecke. Im 50 m JEM/EYOF Rückenfinale waren Tjark Brandt und Kevin Ehrenpfort (beide Jahrgang 2005) am Start. An der 25 m Wende war Tjark mit 0:12,60 noch Dritter in diesem Teilnehmerfeld, doch auf den zweiten 25 Metern konnte er zulegen und schlug als Zweiter in diesem Finale an. Im offenen Finale gab es noch einen weiteren Schwimmer für die JEM/EYOF Wertung, so dass Tjark in 0:25,69 die Bronzemedaille in Empfang nehmen durfte. Kevin schwamm hier 0:26,29 und verbesserte sich um einen Platz und wurde Siebter.

Bei den am Ende des Vormittages ausgetragenen Staffelwettbewerben über 4 x 50 m Freistil mix kam die Mannschaft von W98 Hannover mit einer Zeit von 1:38,06 auf Platz 8. Hier waren Markus Kriks, Florian Quappill, Sara Tillmann und Valeriia Tuhai am Start. Auf Platz 13 mit einer Gesamtzeit von 1:41,22 landete das Team des Vfl Osnabrück. Insgesamt waren 17 Mannschaften am Start gewesen.

Die gesamten Ergebnisse des letzten Wettkampftages findet ihr wieder in der Übersicht.

Wir gratulieren allen Schwimmer*innen aus Niedersachsen zu ihren tollen Leistungen an den vergangenen vier Tagen in Wuppertal bei der Deutschen Kurzbahnmeisterschaft 2022.

Unter folgendem Link findet ihr die Fotos die uns vom Fotografen Patrick Wallbaum zur Verfügung gestellt wurden:

www.amazon.de/photos/share/lkAjtE30b9KnqUzEzKqcjle2YPd9oG9RujEVSwqWx4O

 

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