Wolfgang Hein bezieht Stellung zum Sanierungsprogramm der Sportstätten in Niedersachsen

Erstellt von Jan Schalla | | Startseite

Mit einem Schreiben an das Ministerium für Inneres und Sport hat Wolfgang Hein seine Freude zum 100 Millionen Programm zur Sanierung von kommunalen Sportstätten geäußert. Besondere Anerkennung findet beim Landesschwimmverband, dass erstmalig auch die Unterstützung von Sanierungsvorhaben in Hallenbädern als förderungsfähig in die Liste mit aufgenommen worden ist.

 

Kritisch äußert sich Wolfgang Hein allerdings zu Punkt 3 „Zuwendungsempfänger“. Aus Sicht des LSN fehlen hier die Fördervereine und Genossenschaften, die Bäder - hier Hallenbäder - übernommen haben und im Sinne der Volksgesundheit und des Schwimmsports betreiben. Diese Anlagen sind nicht grundsätzlich im Eigentum der Kommunen und zum Betrieb an Vereine oder Genossenschaften abgegeben. Vielmehr gibt es auch eine stattliche Zahl, die als Eigentümer die maroden Anlagen von den Kommunen übernommen haben und in der Regel erfolgreich betreiben. Ohne Ergänzung der Zuwendungsempfänger um diese Gruppe, wäre diese, die in der Regel von engagierten ehrenamtlichen Bevölkerungsschichten mit viel Enthusiasmus und eigenen finanziellen Beiträgen arbeiten, ausgeschlossen.

 

Bleibt nun abzuwarten, ob eine positive Antwort des Ministeriums für Inneres und Sport folgt.

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