Tag 5 der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften

Erstellt von Ute Sprecher-Odigie |

..geschaftt...

Wie bereits gestern angekündigt, ging auch am letzten Tag der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften die Jagd nach neuen Landesaltersklassenrekorden weiter. 52 niedersächsische Schwimmer waren nochmal in Berlin am Start. 16 davon konnten sich in die Finals schwimmen und dort waren Sven Schwarz und Malin Grosse erneut erfolgreich.

Der Finalnachmittag startete mit den mittellangen 400 m Freistil. Sven Schwarz (2002) war mit 4:00,72 gemeldet und schwamm als Vorlaufschnellster mit 4:03,46 locker ins Finale. Hier erreichte er dann sein Ziel und schwamm erstmals unter 4 Minuten. Auf der Anzeigentafel stand eine 3:59,58 und mit dieser Zeit konnte er seinen erst im April diesen Jahres mit 4:00,72 aufgestellten Rekord deutlich verbessern. Sein Vereinskamerad Markus Kricks schwamm in diesem Endlauf mit 4:05,23 auf den Silberrang und unterstrich damit die gute Arbeit der Landestrainer mit ihren Langstreckenschwimmern.

Als einziges Mädchen konnte sich Jule Köhler (2005) einen Platz im Finale über 400 m Freistil sichern. Ihre Vorlaufmeldezeit von 4:45,86 hatte sie bereits auf 4:42,48 verbessert und konnte jetzt nochmal nachlegen und schwamm in neuer Bestzeit von 4:39,55 auf Platz 6. Alexander Sidorkin war mit einer Meldezeit von 4:24,49 in diesen Wettbewerb gestartet und konnte sich im Finale auf 4:14,92 steigern und erreichte damit ebenfalls Platz 6 in seinem Jahrgang 2003.

Beim nachfolgenden Finale über 200 m Brust war Malin Grosse auf ihrer Paradestrecke unterwegs. Auch sie schwamm in 2:32,50 locker als Schnellste ins Finale und konnte dort ihren ebenfalls erst im April aufgestellten Rekord von 2:30,66 unter die 30 drücken und beendete das Rennen in 2:29,99. Den Deutschen Jahrgangsrekord verpasste sie zwar um 0,5 Sekunden, aber das ist sicherlich ihr nächstes Ziel. Mit der Nominierung für die im Juli stattfindende JEM in Helsinki gibt es für Malin noch keine Möglichkeit Richtung Sommerferien zu schauen, sondern auf hohem Niveau weiter zu trainieren und neue Ziele zu erreichen.
Neben Gold für Malin gab es in den Brustfinals noch drei Bronzemedaillen für die LSN Aktiven. Eileen Schulze (2001) schwamm in ihrem Finale in der Spitzengruppe, hatte aber mit ihrer Endzeit von 2:35,82 trotz neuer Bestzeit keine Chance auf den Sieg. Die Goldgewinnerin schwamm hier 2:31,01. Der Vorsprung von Eileen zu Platz 4 war allerdings mehr als deutlich, denn dort lautete die Endzeit 2:41,78. Unter den männlichen Sportlern war Nikita Schewz (2003) ebenfalls mit neuer Bronzebestzeit von 2:29,16 auf dem Treppchen vertreten. Eine sehr erfolgreiche DJM schwamm auch Fynn Kunze, der am letzten Wettkampftag noch eine Bronzemedaille mitnehmen konnte und sich von seiner Meldezeit 2:25,34 im Vorlauf bis auf 2:22,32 im Finale verbessern konnte. Ebenfalls im Brustfinale vertreten waren Yannis Hein (2000) der in neuer Bestzeit von 2:27.07 auf Platz 7 schwamm. Im Vorlauf noch mit der drittschnellsten Zeit ins Finale geschwommen, reichte Benett Volkmann (2000) dann auch die neue Bestzeit von 2:25,73 leider nicht fürs Treppchen und Benett belegte einen guten fünften Platz.

Die letzten Finals am Ende einer Woche DJM in Berlin waren die 50 m Rücken. Hier hatten sich sechs LSN Sportler für die Finals qualifizieren können. Von Charlotte Vornholt (2004), Franziska Hauptmann (2001), Inga Fehlhaber (2003), Gretha Grimsehl (2001), Dominik Abdou (2004) und Lukas Knölker (2001) gab es zwar erneut Bestzeiten zu vermelden, allerdings reichten sie nicht fürs Treppchen. Charlotte und Inga schwammen jeweils auf Platz 5, Lukas kam auf Platz 6, Gretha auf 7 und Dominik und Franziska belegten Platz 8.

Eine erfolgreiche Woche Berlin liegt hinter unseren niedersächsischen Schwimmerinnen und Schwimmern und wir gratulieren zu den vielen Medaillen, neuen Rekorden und Bestzeiten. Ein Dank auch an alle Trainer für ihre unermüdliche Arbeit am Beckenrand und die Unterstützung und Förderung unserer Sportler.

Fotos folgen in Kürze, da es hier technische Probleme gab.

Zurück