FINA Weltcup 2021: Angelina Köhler Staffel-Gold | Sven Schwarz 1500m-Bronze | Philipp Brandt 100m Brust-Landesrekord

Erstellt von Ute Sprecher | | Startseite

Nur vier Tage nach der DKM in Wuppertal ging es für 12 LSN Sportler bereits weiter.

Vom 01. Bis 03. Oktober stand der Fina World Cup 2021 in Berlin auf dem Programm. Da musste der Koffer überhaupt nicht richtig weggeräumt werden, so schnell war er wieder im Einsatz.

Durch die vielen internationalen Schwimmer, unter denen auch Olympiateilnehmer waren, lautete das oberste Ziel der niedersächsischen Schwimmer, neue Bestzeiten zu schwimmen und damit dann auch im Finale dabei zu sein.

In Berlin setzte sich das schon vertraute Muster fort indem Philipp Brandt auch hier einen neuen Landesrekord schwimmen konnte. Über 100 m Brust schaffte er in 0:59,65 als Achter den Einzug ins Finale. Hier konnte er sich dann mit neuer Rekordzeit von 0:59,11 auf Platz 7 schwimmen. Der Sieg ging in diesem Finale an Arno Kamminga aus den Niederlanden der in 0:56,72 anschlug.

Am Freitag gab es neben der Finalteilnahme von Phillip noch zwei weitere LSN Sportler die am Vor- und am Nachmittag an den Start gehen durften. Malin Grosse war über 200 m Brust dabei. Ihre Zeit von 2:28,08 bedeute Platz 7 im Vorlauf, den sie dann im Finale nicht verteidigen konnte und in 2:29,14 auf Platz 8 anschlug.

Für den Langstreckenschwimmer Sven Schwarz standen am Freitag die 400 m Freistil auf dem Programm. Den Vorlauf beendete er in 3:45,86 auf Platz 7. Im Finale konnte er sich dann nochmal steigern und schwamm in 3:44,90 auf Platz 6.

Mit ihrer Zeit von 0:25,03 schwamm Angelina Köhler an diesem Freitagmorgen über 50 m Freistil auf Platz 9 und verpasste damit den Einzug ins Finale.

Am Samstag sorgte Sven Schwarz dann für Jubel unter den niedersächsischen Schwimmern. Über 1500 m Freistil schwamm Sven in 14:45,83 zur Bronzemedaille. Gold ging erwartungsgemäß in 14:35,23 an Florian Wellbrock der sich aber über einige Bahnen mit Kirill Martynychev (14:37,11) aus Russland ein kleines Duell lieferte in dem mal der eine mal der andere die Nase vorn hatte. Der Bronzeplatz von Sven war aber zu keiner Zeit gefährdet, denn der viertplatzierte Oliver Klemet schlug erst nach 14:57,77 an.

Eine Finalteilnahme gab es noch an diesem Samstag. Philipp Brandt schwamm über 50 m Brust im Vorlauf in 0:27,08 auf Platz 6. Im Finale konnte er diesen Platz dann leider nicht verteidigen und schwamm in einem schnellen Rennen in 0:27,09 auf Platz 8.

Der Sonntag brachte dann nur eine weitere Finalteilname. Angelina Köhler war über 100 m Schmetterling dabei. Platz 8 im Vorlauf in 0:58,70 und Platz 8 im Finale in 0:59,11 lautete das Ergebnis.

Doch so ganz ereignislos sollte der Sonntag dann doch nicht für Angelina zu Ende gehen. Um 19:45 Uhr stand noch die gemischte Lagenstaffel auf ihrem Programm. Hier schwamm das deutsche Team in 1:39,17 zur Goldmedaille. Als Rückenschwimmer war Christian Diener dabei, die Bruststrecke absolvierte Fabian Schwingenschlögl, Schmetterling Angelina und die 50 m Kraul schwamm Annika Bruhn. Silber holte sich in 1:41,55 die USA, die damit einen Juniorenweltrekord schwammen und Bronze ging in 1:42,71 an das Team aus der Republik Südafrika.

Die Ergebnisse aller LSN Teilnehmer dieses FINA Word Cups findet ihr in der Anlage.

(Fotos: FINA TV)

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