Niedersachsen schwimmt für die Ukraine

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Gut einen Monat nach Beginn des Krieges in der Ukraine entschloss sich der LSN, seinen Worten Taten folgen zu lassen und organisierte ein Spendenschwimmen.

Der 28. März 2022 markierte den Beginn der Aktion, bei der die niedersächsischen Wassersportler dazu aufgerufen wurden, für die Ukraine zu schwimmen. Jede/r Teilnehmer/in füllte einen Spendenzettel aus, auf dem der gespendete Betrag pro geschwommenen Kilometer vermerkt war und legte los. Jetzt war das berühmte Kacheln zählen angesagt:

Bis zum 30. April hatten die Schwimmer/innen Zeit, so viele Kilometer zu sammeln wie möglich und so einen Beitrag zur Hilfe für die Kriegsleidenden zu leisten. Dabei legten die Organisatoren der Hilfsaktion ein ambitioniertes Ziel fest: „Wir wollten alle Schwimmer und Schwimmerinnnen dazu ermutigen, zu helfen und gemeinsam die symbolische Strecke von Hannover nach Kiew (1.600 km) zurücklegen. Bei vergangenen Hilfsaktionen für ukrainische Kriegsflüchtlinge hat unsere Schwimmgemeinschaft gezeigt, zu was sie in der Lage ist und hat das mit dem Spendenschwimmen nun eindrucksvoll bestätigt“, so LSN-Präsident Wolfgang Hein und weiter: „Ich bin vollauf begeistert, was wir mit der Aktion erreichen konnten. Am Ende haben es über 100 niedersächsische Schwimmer und Schwimmerinnen auf unfassbare 2.813,75 km und einen Spendenbetrag von 9.433,40 € gebracht. Wir haben alle Erwartungen übertroffen und hoffen nun, mit dem gespendeten Betrag Hilfe leisten zu können“.

Dabei wurde nicht nur die Strecke nach Kiew geschwommen, mit den gesammelten Kilometern schaffen wir es sogar bis nach Odessa, von wo wir momentan seit Kriegsbeginn Schwimmer/innen am Stützpunkt in Hannover beherbergen.

Der erschwommene Betrag soll nun insgesamt drei Hilfsaktionen zu Gute kommen: 3.144,47 € gehen an die Kindernothilfe. Die christliche Organisation setzt sich seit 1959 für Kinder in Not ein. Dabei leistet sie humanitäre Hilfe in Afrika, Asien und Lateinamerika und versucht, Familien mit nachhaltigen Entwicklungsprojekten zu fördern.

Ein weiteres Drittel der erschwommenen Summe erreicht die Patsy & Michael Hull Foundation, welche mittlerweile gezielte Hilfe für ukrainische Flüchtlinge schafft. Gemeinsam mit weiteren Organisationen aus dem Raum Osnabrück hat sie bereits über 100.000 € gesammelt, die den kriegsleidenden zu Gute kommen

Die restlichen 3.144,47 € gehen an „Ärzte ohne Grenzen“. Bei „Ärzte ohne Grenzen“ geht es vor allem um medizinische Hilfe in Krise- und Kriegsgebieten. Dabei ist die Organisation momentan in der Ukraine aktiv und sorgt unter anderem für den Kranken- und Verletztentransport.

„Ich möchte mich ausdrücklich bei allen bedanken, die Teil der Aktion geworden und für die Ukraine geschwommen sind. Ein besonderer Dank geht auch an unseren Sponsor Sport Goslar aus Lehrte, der einmalig 100 € beigesteuert hat“, lässt Hein verlauten.

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