LSN Präsident fordert eindeutige Perspektiven für den Schwimmsport

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Die niedersächsische Landesregierung hat einen Corona-Stufenplan 2.0 bis zur Rückkehr zur „Normalität“ im Anschluss an die Corona-Pandemie entwickelt und den Sportverbänden zur Anhörung zukommen lassen. Der LSN hat hierzu Stellung bezogen, da auch in diesem neuen Stufenplan keine ausreichenden Perspektiven für den Breitensport Schwimmen enthalten sind. Präsident Wolfgang Hein fordert in der Stellungnahme eine klare zeitlich Perspektive, die nicht hinter den Anforderungen an den Schulsport oder sonstigen Sportarten zurückstehen darf.

„Es ist nicht akzeptabel, dass der Schwimmsport mit seinen sehr positiven Eigenschaften und der anerkannten, positiven Bedeutung den Kontaktsportarten gleichgestellt wird und somit Benachteiligungen erfährt. Schwimmen ist eine der bedeutendsten Individualsportarten und darf nicht an den Rand gedrängt werden.“

Grundsätzlich wird der inzidenzbasierte Stufenplan der Landesregierung positiv beurteilt, da er erstmalig eine gewisse Orientierung bis zum Ende der Corona-Pandemie darstellt. Demnach soll bis zum Beginn der Osterferien in Niedersachsen in Abhängigkeiten von den Faktoren Inzidenzwert, R-Wert und einem neu eingeführten Dynamikfaktor Sport ohne Kontakt unter strengen Hygieneregeln außen möglich werden.

Hein fordert, dass Schwimmen ohne Einschränkungen als Individualsportart anerkannt wird und die Hallenbäder wieder geöffnet werden müssen. „Hallenbäder sind aktuell betriebsbereit und müssen unter den bereits im vergangenen Jahr bewährten strengen Hygieneregeln durch organisierte Gruppen genutzt werden können.“ Weiterhin weist der Präsident des LSN darauf hin, dass mehrere Wissenschaftler geäußert haben, dass von Schwimmbädern bei Einhaltung der Hygieneregeln wegen des hohen Chlorgehaltes keine Gefahr ausgeht. In seiner Position als Vizepräsident des DSV hatte er gemeinsam mit dem Fachplaner Helmut Schaper nachgewiesen, dass Lüftungsanlagen in Hallenbädern bei richtiger Einstellung keine Virenschleudern sind. Damit sind die Voraussetzungen zur Nutzung von Hallenbädern bereits jetzt gegeben.

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