"SAVE THE DATE LSN-Verbandstag 18. Mai 2019 in Hildesheim"

LSN-Aktive auch auf den langen Strecken schnell unterwegs

Erstellt von Ute Sprecher | | Startseite

Ein ruhiger Wettkampf mit vielen langen Strecken war genau das richtige, um an einem grauen regnerischen Januarwochenende die LSN Wettkämpfe im neuen Jahr zu beginnen. So auch wieder an diesem Wochenende wo die Landesmeister und Landesjahrgangsmeister über 800 und 1500 m Freistil sowie 400 m Lagen im Stadionbad in Hannover ermittelt wurden. Durch die Abwesenheit so einiger Kaderschwimmer, die beim DMSJ Bundesfinale in Essen am Start waren, gingen einige Titel dieses Mal an andere schnelle Langstreckenspezialisten.

Begonnen wurde am Samstag mit den 800 m Freistil. Hier konnte sich bei den Damen Charleen Kölling (2002) in 9:28,14 souverän durchsetzen. Silber holte sich Merle Dessau (2004) in 9:35,97. Bronze ging hier an Sophia Laborius (2002), die nach 9:46,53 anschlug. Für Charleen und Sophia bedeutete dies auch noch Platz 1 und 2 in der Jahrgangswertung. Beeindruckend war auf dieser Strecke die Leistung von Alena Gemici, die Schwimmerin im Jahrgang 2006 schwamm in 9:52,39 ein beachtliches Rennen. Mit Platz 5 in der offenen Wertung und Platz 1 in ihrem Jahrgang zeigte sie, dass in Zukunft immer mit ihr zu rechnen ist.

Ähnlich eindrucksvoll waren die 800 m Freistil von Benjamin Herfert, ebenfalls Jahrgang 2006, der diese Langstrecke nach nur 9:45,99 beendete und seine Jahrgangswertung mit einem soliden Vorsprung von fast 30 Sekunden gewann. Die offene Wertung ging hier an Jan Scholz (2003), der in 8:43,80 zehn Sekunden Vorsprung vor seinem Teamkameraden Amon Bode (2001) hatte, der in 8:53,92 auf Platz 2 kam. Bronze ging an Levin Perschlow (2004), der in 8:57,50 ebenfalls noch unter den 9 Minuten geblieben war.

Kurz vor Beendigung der Pause konnte der Vorsitzende des Fachausschusses Schwimmen wieder einer Lieblingstätigkeit nachgehen und zwei Schwimmer für neue Landesaltersklassenrekorde ehren. Finn Wendland (2005) war im Dezember auf der Weihnachtsgala in Braunschweig gleich sieben neue Rekorde geschwommen. Zwei dieser Rekorde verbesserte er erst im Vorlauf, um sich dann im Endlauf nochmal zu steigern und sich somit fünf Einträge in der Rekordliste des LSN zu sichern, über 100 und 200 m Brust, 100 und 200 m Rücken sowie 200 m Lagen. Die zweite Ehrung ging an Benjamin Herfert (2006), der ebenfalls im Dezember 2018 den Rekord über 200 m Schmetterling auf 2:29,16 verbesserte.

Im Anschluss ging es mit den 400 m Lagen weiter. Erneut konnte sich Charleen Kölling (2002) in 5:14,63 durchsetzen und holte sich das zweite Gold in der offenen Wertung ab. Silber ging an Livia Loef (2005) in 5:23,49 und Bronze an India Tappe (2004), die nach 5.25,56 anschlug. Bei den Herren war Fynn Kunze (2002) erneut nicht zu schlagen. Er beendete sein schnelles 400 m Lagenrennen bereits nach 4:47,72 und mit deutlichem Vorsprung zu Platz 2. Hier stand Amon Bode in 4:53,43 auf dem Treppchen und auf Platz 3 folgte Finn Wendland (2005) in 4:57,94.

Am zweiten Tag der Landesmeisterschaften stand dann die längste Strecke dieses Wettkampfes auf dem Programm. 29 Damen hatten sich für die 1500 m Freistil gemeldet. Ihre schnellste Schwimmerin war Merle Dessau (2004) mit einer Endzeit von 18:30,45. Ihr folgte Lisa Holm (2003) in 18:41,90 und Sophia Laborius konnte nach Bronze am Vortag über 800 m Freistil auch über 1500 m Freistil die Bronzemedaille in der offenen Wertung in 18:48,04 entgegennehmen. Bei den Herren waren sogar 44 Starter dabei und Platz 1 und 2 ging auch dieses Mal an die Langstreckenspezialisten der TWG 1861 Göttingen. Jan Scholz (2003) schwamm in 16:43,42 zu Gold, gefolgt von seinem Teamkameraden Amon Bode (2001), der nach 16:55,22 anschlug. Bronze ging dieses Mal an Malte Ahrens (2001), der am Vortag über 800 m Freistil nur auf dem undankbaren vierten Platz war und sich dieses Mal in 17:04,59 vor Levin Perschlow (2004) 17:05,13 durchsetzen konnte.

Wir bedanken uns beim eingespielten Team der SGS Hannover, das erneut für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgte. Eine schnelle Auswertung sorgte für zufriedene Gesichter bei den Schwimmern, da die Siegerehrungen immer schon kurz nach Beendigung der Wettkämpfe erfolgten. Ebenfalls bedanken möchten wir uns bei den zahlreichen Kampfrichtern für ihre Arbeit an diesem Wettkampfwochenende.

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