Licht am Ende des Tunnels?

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Am 10. Mai tritt eine neue Corona-Verordnung für das Land Niedersachsen in Kraft. Weitreichende Lockerungen stehen vor allem für den Sport in Aussicht. Der Schwimmsport ist leider nur in Teilen erwähnt.

Die erste niedersächsische Verordnung zum Schutz vor einer Ansteckung mit Covid-19 trat am 27. März 2020 in Kraft und war verbunden mit der Hoffnung, dass der Spuk, der damals gerade erst begann, bald ein Ende findet. Gute 13 Monate danach ist das Licht am Ende des Corona-Tunnels deutlicher zu erkennen. Sinkende Fallzahlen, die offensichtlich wirkungsvolle Bundesnotbremse und eine Inzidenz im Sinkflug, erlauben erste Lockerungen, die am kommenden Montag in Kraft treten sollen.

Die Verordnung für die Zeit ab dem 10. Mai tritt regional bei einer Inzidenz unter 100 in Kraft und sieht vor allem in Gastronomie und Sport weitreichende Öffnungsschritte vor. Sportanlagen dürfen dann wohl öffnen, Kontaktsport für Kinder & Jugendliche ist draußen wieder möglich, bei Sportmannschaften für Erwachsene sollen Testungen für die nötige Sicherheit sorgen. Und der Schwimmsport? Schwimmbäder sind zwar für die private Nutzung weiterhin geschlossen, dennoch bietet die Stadt Hannover wieder Schwimmkurse an und auch die DLRG darf als Organisation zum Katastrophenschutz wieder üben. Währenddessen werden die niedersächsischen Schwimmvereine bei den Lockerungen offenbar außen vor gelassen. Sie dürfen weder trainieren, noch die für die Schwimmfähigkeit so wichtigen Schwimmkurse anbieten. Dabei dürfte vom Schwimmen als Individualsportart, die weitestgehend ohne Kontakt durchführbar ist, keine allzu große Infektionsgefahr ausgehen.

„Schwimmen ist ein Kulturgut, die Schwimmausbildung eine gesellschaftliche Pflichtaufgabe. Wenn die Schwimmausbildung seitens der Stadt wieder beginnen kann, ist das Verbot für die Vereine unbegründet. Nach einem Jahr ohne adäquaten Schwimmunterricht müssen wir alle vorhandenen Ressourcen nutzen.“, äußert sich Wolfgang He

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