Interview mit den LSN-Höhentrainingslagerteilnehmern-Teil 2

Erstellt von Dennis Yaghobi | | Startseite

Um unsere LSN-Kaderathleten und ihren Trainer Emil Guliyev im Höhentrainingslager ein wenig Abwechslung zu bereiten, haben wir ein Interview geführt. Wir werden euch dieses in drei Teilen vorstellen. Den ersten gab es gestern, heute folgt der Zweite Teil. Gestern hat unser Landestrainer Emil schon Einiges zu den Gründen und Besonderheiten, die für ein Höhentrainingslager sprechen berichtet. Heute wird hierzu noch etwas mehr ausgeführt.

1.     LSN: Emil, du hast uns gestern schon viel Interessantes zum Höhentrainingslager berichtet. Aber generell hat ja jedes Trainingslager einen bestimmten Wettkampf, wo dann der Leistungsstand überprüft wird. Für welchen Wettkampf ist dieses Trainingslager eine Vorbereitung?

Landestrainer Emil: Jeder Schwimmer reagiert auf das Training in der Höhe aufgrund des Alters, der Höhenerfahrung und Höhenverträglichkeit unterschiedlich. Um dies herauszufinden, werden wir direkt von der Sierra-Nevada aus nach Berlin fliegen und bei den Deutschen-Kurzbahn-Meisterschaften starten. Daraufhin starten wir drei Wochen später bei den Landes-Kurzbahnmeisterschaften, bzw. sogar bei den europäischen Kurzbahnmeisterschaften. Zudem behalten wir es im Hinterkopf ca. ein oder zwei Wochen danach noch bei einem weiteren Wettkampf an den Start zu gehen.

LSN: Wow, da ist eine gute Vorbereitung natürlich erforderlich, mit so vielen wichtigen Wettkämpfen auf dem Plan. Wir hoffen natürlich, dass bei allen Aktiven das Training in der Höhe gut anschlägt und dementsprechend auch die Wettkämpfe bestritten werden können. In dem Zusammenhang interessiert uns, ob die Sprinter und die Mittelstreckler in der Höhe genauso wie die Langstreckler trainieren?

Landestrainer Emil: Selbstverständlich nicht. Es ist klar, dass in der Höhe vielmehr im Ausdauerbereich trainiert wird, aber die Trainingspläne unterscheiden sich trotzdem ebenso wie zuhause nach Disziplinen und Hauptlagen. 

.      LSN: Ok, dass wird natürlich die Kurzstreckler wie Angi und Philipp freuen. Denn die Pläne der Langstreckler aus dem letzten Jahr(Belmeken) sind ja nicht für jeden etwas :-).   Gibt es denn im Höhentrainingslager irgendetwas in Sachen Ernährung, Erholung etc.(neben dem Schwimmbecken/Kraftraum) besonders zu beachten?

Landestrainer Emil: Ja, das gibt es. Die Sportler sollen ausreichend Wasser trinken, regelmäßig ihre Zimmer durchlüften und einen guten, durchgängigen langen Schlaf haben.

Hier oben in den Bergen ist die Luft sehr trocken. Durch trockene Luft wird der Körper zusätzlich belastet und dies kann zu Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Reizhusten und trockenen Augen führen, dadurch steigt auch das Risiko sich schneller zu erkälten. Um diesen Problemen vor zu beugen haben wir im Zimmer einen Luftbefeuchter, der besonders über Nacht im Einsatz ist.

LSN: Oh, dass haben wir auch noch nicht gewusst, Wir als Laien, kennen Höhentrainingslager ja meistens nur von den Radrennfahrern, oder Langstreckenläufern. Dann hab ganz vielen Dank für deine Zeit und die informativen Antworten.

 

Am Freitag geht es dann weiter mit dem Interview der Aktiven, somit dem dritten und letzten Teil.

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