Gespräche mit Tonne fruchten

Erstellt von Lars Schwarz | | Berichte/News/Termine

In Folge der Konferenz des LSN mit Kultusminister Tonne gibt es einige Fortschritte beim Thema Schwimmausbildung in Niedersachsen zu vermelden.

Von einem „sehr offenen Gespräch“ und „durchaus positiven Ergebnissen für den Schwimmsport“ war die Rede, als Wolfgang Hein die Konferenz mit Kultusminister Grant Hendrik Tonne nach deren Ende verließ. Hintergrund der Gespräche war der Zustand der Schwimmausbildung in Niedersachsen, welcher stellvertretend für das ganze Bundesgebiet dient. Da nun bereits der zweite Jahrgang ohne eine adäquate Schwimmausbildung durch die Schulzeit geht, sah sich der LSN gezwungen, dieses Problem in den politischen Gremien des Landes zu platzieren. Die Forderungen waren eindeutig. Schwimmen solle dem regulären Schulsport vorgezogen werden, die Bäder für das Schulschwimmen geöffnet und die Projekte „Niedersachsen lernt Schwimmen“ und „Niedersachsen schwimmt“ weiterhin unterstützt werden. Ziel der Forderungen ist ein Paradigmenwechsel im Schulsport, der dem Schwimmen als lebenswichtige Grundlage diesen Stellenwert in der Gesellschaft zurückgibt. Helfen wolle der LSN vor allem in der Ausbildung der Lehrkräfte, außerdem könne man Trainer/innen und Übungsleiter/innen sofort bereitstellen. Tonne will nach dem Gespräch zuvorderst drei Punkte weiterverfolgen. Er sagte zu, eine kostenfreie Nutzung der Bäder in Absprache mit den kommunalen Schwimmverbänden zu prüfen. Zudem solle die Idee zur Ausbildung der Lehrkräfte durch den LSN ebenfalls in den entsprechenden Gremien platziert werden. Drittens wird Tonne bei Gesprächen im Mai, bei denen der Hygiene-Plan für die Schulen überarbeitet wird, den Schwimmunterricht platzieren. Hein machte dabei deutlich, dass es dem LSN um die „schnellstmögliche Umsetzung der Pläne“ geht. Man wolle die genannten Punkte möglichst unabhängig von der Wiedereröffnung der Bäder voranbringen.

Zurück