Freunde der "Fösse" können hoffen. Der Bund gibt 6.0 Mio. Euro Zuschuss!

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Die Landeshauptstadt Hannover wartet weiterhin auf den Neubau des Fössebades

Wer unter den erfahrenen Schwimmern und Wasserballern kennt sie nicht, die "Fösse". Ein historisches Hallenbad mit einem angrenzendem ehemaligen Freibad im Herzen von Hannover-Linden gelegen. Seit mehr als einem Jahrzehnt wird über eine Sanierung oder Neubau in Hannover diskutiert. Die Entscheidung fiel bereits vor einigen Jahren für einen Ersatz-Neubau an gleicher Stelle. Nach zähem Ringen soll es eine Schwimmhalle mit 50m Bahnlänge und einer Prämiumausstattung für Wasserball werden. Aufgrund der "klammen" Haushaltslage der Stadt Hannover wurde der Planungs- und Baubeginn bereits mehrfach verschoben, letztmalig auf das Jahr 2027.

Der Baubeginn muss nun vorgezogen werden. Kurz vor Weihnachten hat die Stadt Hannover eine Zusage für einen Zuschuss in Höhe von 6.0 Mio. Euro aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" 2022 erhalten. Die Bundesmittel müssen 2026 abgerechnet werden und daher besteht die berechtigte Hoffnung für den Hannoverschen Schwimmsport, dass es nun doch früher mit dem Bau der neuen "Fösse" losgehen wird.

Ob das Bundesministerium für Bauen und Wohnen Einsicht mit den Hannoveraner hatte ist nicht bekannt. Seit vielen Jahren sind die Schwimmhallen in Hannover- Stöcken, Linden und das ehrwürdige Stadionbad in einem sehr schlechten baulichen und technischen Zustand und deren Ende ist sichtbar. Aktuell entsteht in Misburg ein Neubau, wie stark der Vereinssport hiervon einen Nutzen ziehen kann ist allerdings noch nicht abschließend geklärt.

 

Wolfgang Hein

-Präsident-

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