Finn Wendland knackt 15 Jahre alten Landesjahrgangsrekord

Erstellt von Ute Sprecher | | Berichte/News/Termine

Auch der vierte Tag in Berlin begann mit einer längeren Strecke und gleich sieben Schwimmer konnten sich über 200 m Lagen für das Finale qualifizieren. Den Anfang machte Lorelai Marie Babski (Jahrgang 2007) die als Vorlaufachte mit neuer Bestzeit von 2:37,62 ins Finale gekommen war. Hier zeigte sie dann große Nervenstärke und konnte sich mit einer super neuen Bestzeit von 2:35,11 auf Platz 5 vorkämpfen. Ebenfalls Platz 5 gab es für ihre Teamkameradin Carlotta Ingenerf (2006) die im Finale ihre Vorlaufzeit auf 2:30,28 verbessern konnte. Bei den älteren Mädchen gab es dann noch zwei sechste Plätze im Lagenfinale: Paulina Köhler (2003) konnte ihre bisherige Bestzeit auf 2:24,57 verbessern und Malin Grosse schwamm im Finale fast zwei Sekunden schneller als im Vorlauf und schlug nach 2:22,68 an. Daniel Olenberg (2007) hatte sich in neuer Bestzeit von 2:34,41 als Drittschnellster für das Finale qualifiziert. Für Silber und Gold reichte es an diesem Nachmittag noch nicht, aber den Platz 3 verteidigte Daniel mit aller Kraft und schlug erneut mit Bestzeit von 2:33,04 auf dem Bronzerang an. Seine Vielseitigkeit bei der Jagd auf neue Landesjahrgangsrekorde stellte dann Finn Wendland (2005) erneut unter Beweis. Den Vorlauf beendete er auf Platz 3 in 2:16,70 und war damit etwas langsamer, als seine bisherige Bestzeit von 2:15,48. Mit voller Konzentration ging es dann ins Finale. Hier konnte der Erstplatzierte ihn zwar erst auf den letzten 50 m Freistil abfangen, dennoch schwamm Finn in 2:12,53 einen sagenhaften neuen Landesjahrgangsrekord und konnte seine bisherige Bestzeit um fast drei Sekunden verbessern. Der bisherige Rekord war bereits 15 Jahre alt und wurde 2004 von Jan-David Schepers in 2:13,69 geschwommen. Ebenfalls über 200 m Lagen am Start war Fynn Kunze. Mit neuer Bestzeit von 2:08,39 beendete er diesen Wettkampf im Jahrgang 2002 auf Platz 5.

Im Jahrgang 2003 hatten sich gleich zwei Mädchen für das Finale über 50 m Freistil qualifiziert und beide konnten sich mit neuer Bestzeit um jeweils einen Platz verbessern. Mara Anders beendete diesen Finallauf in 0:26,79 auf Platz 5, Greta Marlene Kolbeck kam mit ihrer Zeit von 0:27,10 auf Platz 7. Katharina Wrede war schon als Vorlaufschnellste ins Finale eingezogen und ließ auch hier nichts anbrennen. Sie holte sich ihre Goldmedaille, als schnellste Sprinterin des Jahrganges 2002, in 0:26,04 ab.  Bei den Männern hatte Finn Bölck (2002) als Einziger den Sprung ins Finale geschafft. Seine bisherige Bestzeit von 0:24,55 konnte er im Vorlauf schon auf 0:24,33 verbessern und kam auf Platz 7. Im Finale drehte Finn dann nochmal richtig auf und finishte mit neuer Bestzeit von 0:23,82 auf einem tollen Platz 4.

Den Abschluss des vierten Wettkampftages bildete wieder eine längere Strecke. Über 400 m Freistil hatte sich bei den Mädchen Alena Gemici (2006) für das Finale qualifizieren können. Am Vormittag hatte sie ihre bisherige Bestzeit von 4:45,47 um über sieben Sekunden auf 4:38,35 verbessert. Am Nachmittag konnte sie diese Leistungssteigerung dann erneut beweisen und schlug im Finale in 4:38,48 auf Platz 8 an. Nach den 200 m Lagen am Anfang des Finalabschnittes war Daniel Olenberg (2007) dann am Ende nochmal am Start und schwamm über 400 m Freistil in 4:49,44 auf Platz 6. Zum Abschluss eines langen Tages purzelte dann noch ein neuer Rekord in die Landesjahrgangsliste. Vor fast genau vier Jahren war Marcel Stöwer bei der DJM die 400 m Freistil in 3:57,73 geschwommen. Nun legte Sven Schwarz (2002) die Latte noch ein wenig höher, als er seinen Finallauf in 3:56,94 beendete. Für diese super Leistung gab es bei der Siegerehrung eine weitere Goldmedaille.

Wir gratulieren unseren beiden Rekordschwimmern Finn Wendland und Sven Schwarz zu ihrem erfolgreichen Freitag.

Allen LSN Schwimmern wünschen wir für den fünften und letzten Tag nochmal viele neue Bestzeiten im schnellen Berliner Wasser.

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