DSV-Olympiaqualifikation 16.- 18.04.2021 in Berlin

Erstellt von Sina Zeller | | Startseite

Vom 16. bis 18. April 2021 fand die DSV Olympiaqualifikation im Beckenschwimmen in Berlin statt. An drei Wettkampftagen gingen 65 Aktive aus 26 Vereinen an den Start, um sich  Tickets für Tokio zu sichern oder die EM-Norm zu unterbieten.

Die Anreise für Aktive, Trainer und Kampfrichter erfolgte bereits am Donnerstag. Mit Einchecken in das Hotel wurden alle Beteiligten Teil der DSV-Bubble. Die Bubble bestand aus dem Veranstaltungshotel und der Schwimmhalle, sowie dem vorgegebenem Laufweg zwischen Schimmhalle und Hotel. Die Bubble durfte während dem Veranstaltungszeitraum nicht verlassen werden. Dies war neben einem PCR-Test und zwei Corona-Schnelltests Bestandteil des Hygienekonzeptes. Den PCR-Test mussten alle vor ihrer Anreise in Berlin durchführen lassen. Gegen Vorlage des negativen PCR-Testergebnis fand Donnerstagnachmittag und Abend der ersten Schnelltest statt. Anschließend wurde die Akkreditierung ausgehändigt.

Freitagvormittag wurden die Vorläufe über 200m Freistil, 100m Brust, 100m Schmetterling und 100m Rücken ausgetragen. Am Nachmittag fanden die Finalläufe sowie die 400m Lagen männlich, 1500m Freistil weiblich und 800m Freistil männlich statt.

Bereits am ersten Wettkampftag zeigten die Athleten, dass sie in Topform sind und unterboten in diversen Einzelstarts, als auch für die Staffel die Richtnorm. Lukas Märtens unterbot als erster der Veranstaltung die Olympianorm über  200m Freistil, bei den Damen qualifizierten sich Isabel Gose und Annika Bruhn. Leonie Kullmann, Marie Pietruschka, Jacob Heidtmann, Poul Zellmann und Henning Mühlleitner kompletieren die Staffeln.

Samstagfrüh fand der zweite Schnelltest statt. Die Testdurchführung war gut organisiert und der Wettkampf konnte planmäßig starten. Insgesamt fanden 11 Vorläufe über die 100m Freistil, 200m Schmetterling und 400m Freistil statt. Die Finals am Nachmittag wurden mit den 400m Lagen weiblich ergänzt.

Auch der zweite Tag war gefüllt von diversen Normerfüllungen und einem deutschen Jahrgangsrekord. Florian Wellbrock, Lukas Märtens und Henning Mühlleitner sowie Sarah Köhler und Isabel Gose unterboten die Olympianorm über 400m Freistil. Damian Wierling, Marius Kusch, Christoph Fildebrandt und Eric Friese unterboten gemeinsam den Richtwert für die 4x100m Freistil-Staffel. Zudem unterbot Damian Wierling die Olympianorm über 100m Freisti.

Am letzten Wettkampftag standen die 200m Brust, 200m Rücken, 200m Lagen und 50m Freistil auf dem Programm. Nachmittags wurde das Programm mit 1500m Freistil männlich und 800m Freistil weiblich ergänzt. Zudem gab es ein Time Trail über 200m Schmetterling.

Christian Diener unterbot die Olympianorm über 200m Rücken und Jacob Heidtmann über 200m Lagen. Ole Braunschweig und Marek Ulrich sicherten sich ihre Plätze in der Lagenstaffel.

Aus dem Landesschwimmverband Niedersachsen war Alaa Maso von der SGS Hannover vertreten. Alaa startete über 100m Schmetterling, 100m Freistil und 50m Freistil und erreichte über 100m Schmetterling und 50m Freistil die Teilnahme am  A-Finale.

Als Kampfrichter waren aus dem LSN Marco Heinje, Michael Speer, Kai Mario Falk, Thorsten Fink und Sina Zeller am Beckenrand zu sehen.

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