DM Tag 3 - Der LSN im Medaillenregen

Erstellt von Ute Sprecher | | Startseite

Gleich vier Medaillen und zwei Deutsche Meistertitel konnte der LSN an diesem frühen Samstagabend verbuchen. Was für ein toller Erfolg unserer Schwimmer in Berlin.

Den Anfang machte Angelina Köhler (2000) mit ihrem Start über 50 m Freistil. In einem Kopf-an-Kopf Rennen schlug sie zeitgleich mit Hannah Küchler aus Hamburg in 0:25,31 auf dem Silberrang an. Doch viel Zeit sich über den Erfolg zu freuen oder gar richtig abzutrocknen, blieb ihr nicht. Nur wenige Minuten später stand Angelina schon wieder im Finale. Dieses Mal waren es die 50 m Schmetterling und hier ließ sie sich den Titel der Deutschen Meisterin nicht nehmen. In 0:26,84 gewann sie ihre zweite Goldmedaille bei dieser DM.

Nach den Sprints wurde es dann mit den nachfolgenden 1500 m Freistil wieder etwas gemütlicher in der Schwimmhalle. Vielleicht für andere Trainer, aber nicht für die vom LSN. Denn im schnellsten Zeitlauf waren gleich zwei Athleten am Start: Sven Schwarz (2002) und Levin Peschlow (2004). Zusammen mit Oliver Klemet aus Frankfurt bildeten sie das Spitzentrio bei dieser langen Strecke. Die nachfolgenden Schwimmer waren deutlich langsamer. Die ersten 1200 m schwammen Sven und Oliver sehr gleichmäßig nebeneinander, doch dann zog Sven das Tempo an und schwamm in 15:09,31 zu seiner zweiten Goldmedaille und wurde nach den 800 m Freistil auch hier Deutscher Meister. Seinen eigenen im Juli 2019 aufgestellten Landesrekord von 15:09,41 konnte er so ebenfalls gleich verbessern. Levin schwamm in dieser Dreiergruppe ein ebenfalls sehr gleichmäßiges Rennen und ließ sich vom Sog der beiden anderen mitziehen. Mit einer Endzeit von 15:24,62 konnte er sich um sagenhafte 27 Sekunden verbessern und holte sich bei der Siegerehrung die hoch verdiente Bronzemedaille ab. Kurz nach der Siegerehrung kam vom Landestrainer Emil Guliyev schon die Mitteilung, dass Levin mit dieser Zeit die JEM-Norm unterboten hat. Herzlichen Glückwunsch Levin!

Den Anfang an diesem frühen Abend machten aber nicht die Sprinter, sondern es begann mit den 200 m Strecken. Hier war über 200 m Brust Philipp Brandt (1999) im A-Finale dabei. Im Vorlauf hatte er seine Meldezeit von 2:17,45 schon deutlich auf 2:15,88 verbessern können. Im Finale blieb er den Medaillengewinnern dicht auf den Fersen und konnte sich mit seiner Endzeit von 2:14,98 erneut steigern und auf einen sehr guten Platz 4 schwimmen. Das nächste Finale bestritt Greta Marlene Kolbeck (2003) über 200 m Freistil. Auch Greta hatte ihre Meldezeit im Vorlauf bereits um über eine Sekunde auf 2:05,79 gedrückt und konnte das im Finale sogar nochmal wiederholen, als sie, erneut eine Sekunde schneller, mit neuer Bestzeit von 2:04,77 auf Platz 7 anschlug.

Neben den Teilnehmern in den A-Finals hatten sich noch Markus Kriks (2002) über 200 m Freistil sowie Yannis Hein (2000) über 200 m Brust und Sara Safranko (2003) über 50 m Freistil für die B-Finals qualifiziert. Markus und Yannis konnten hier nicht ganz an ihre bisherigen Bestzeiten heranschwimmen und erreichten jeweils Platz 11 in der Gesamtwertung: Markus mit einer Zeit von 1:52,06 und Yannis in 2:20,69. Im letzten Finale an diesem Samstag war dann Sara über 50 m Freistil am Start. Mit einer neuen Bestzeit von 0:25,81 schwamm sie in der Gesamtwertung auf Platz 10.

Wir gratulieren allen LSN Sportlern zu ihren Leistungen und wünschen für den letzten Tag der DM in Berlin nochmal viel Erfolg. 

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