DJM in Berlin Tag 4 - Daniel Olenberg schwimmt Landesjahrgangsrekord über 100 Freistil

Erstellt von Ute Sprecher | | Startseite

Der vierte Tag in Berlin brachte die Entscheidungen über 100 m Freistil, 200 m Schmetterling und 200 m Brust. Dreizehn LSN Schwimmer waren am Nachmittag in den Finals dabei.

Diese begannen mit den 100 m Freistil der Damen, die aber leider ohne niedersächsische Beteiligung stattfanden. Das sah dann bei den Herren etwas anders aus. Hier konnten sich vier Schwimmer für die Teilnahme qualifizieren. Im Jahrgang 2007 waren dies Tillmann Lau und Daniel Olenberg. Tillmann hatte seine bisherige Bestzeit im Vorlauf schon auf 0:55,93 verbessert und konnte dann im Finale nochmal nachlegen und beendete sein Rennen in 0:55,59 auf Platz 6. Als Drittschnellster zog Daniel Olenberg mit neuer Bestzeit von 0:55,12 in dieses Finale ein. Bei der 50 m Wende lag Daniel mit seiner Zwischenzeit auf Platz 3 und blieb auch auf den entscheidenden zweiten 50 m am Spitzenduo dran. Der noch an der Wende führende Schwimmer Finn-Jonah Neuwirth konnte dies aber nicht nach Hause schwimmen. Schon kurz vor den letzten 5 Metern hatte er die Führung abgeben müssen und so zogen Limaris Dix in 0:53,23 und Daniel Olenberg in 0:53,50 an ihm vorbei. Nach Bronze über 200 m Freistil holte sich Daniel jetzt über die halbe Distanz die Silbermedaille ab. Mit seiner sehr schnellen neuen Bestzeit von 0:53,50 löste er auch den von Tom Reuther am 08.12.2013 aufgestellten Landesjahrgangsrekord für 14-Jährige von 0:53,84 ab. Herzlichen Glückwunsch Daniel.

Martin Wrede (2005) hatte sich im Vorlauf um eine Sekunde auf 0:53,13 verbessert und war als Zweitschnellster im Finale über 100 m Freistil dabei. Hier reichte dann auch eine weitere neue Bestzeit von 0:52,64 leider nicht fürs Treppchen. In einem sehr schnellen Lauf war es am Ende Platz 4 für Martin. Ähnlich erging es Kevin Honstein, mit neuer Bestzeit von 0:52,42 war er Drittschnellster im Vorlauf und verbesserte sich im Finale dann auf tolle 0:51,70. Doch auch hier war die Konkurrenz sehr schnell und diese neue Zeit bedeutete am Ende Platz 5.

Die nächsten Finals wurden dann über 200 m Schmetterling geschwommen. Bei den Damen waren Lea Sophie Baechler im Jahrgang 2007 und Katja Sichwardt im Jahrgang 2005 dabei. Lea Sophie konnte sich am Vormittag um über zwei Sekunden auf 2:29,55 verbessern und konnte diese Zeit im Finale nochmal verkürzen als sie nach 2:28,66 auf Platz 7 anschlug. Gleich um satte drei Sekunden verbesserte Katja ihre bisherige Bestzeit im Finale. Ihre 200 m Schmetterling waren bereits nach 2:27,10 beendet und wurden mit einem tollen Platz 5 belohnt. Nils Knittel war bei den Herren über 200 m Schmetterling im Finale. Im Vorlauf gab es auch bei ihm schon eine neue Bestzeit von 2:11,84 die er dann aber im Finale noch mal verbessern konnte und hier nach 2:10,14 auf Platz 7 anschlug.

Die letzten Finalläufe am Freitag wurden über 200 m Brust geschwommen. Bei den Damen war hier Carlotta Ingenerf (2006) am Start. Nach 150 Metern hatte sich ein Spitzentrio abgesetzt das nicht mehr einzuholen war, aber gleich danach unter den fünf Verfolgerinnen war Carlotta als Schnellste dabei. Mit ihrer Zeit von 2:42,68 sicherte sie sich Platz 4. Im Vorlauf mit Platz 9 hatte Tim Blichenberg (2008) erst alle Hoffnungen auf das Finale begraben können und das trotz neuer Bestzeit von 2:40,42. Manchmal kommt dann aber der Zufall zu Hilfe und durch eine Abmeldung rutschte Tim dann doch noch in den Finallauf hinein. So eine Chance lässt man nicht ungenutzt und während der Erstplatzierte, weit vor dem restlichen Feld, einen neuen Deutschen Jahrgangsrekord in 2:25,06 schwamm, schaffte es Tim im Verfolgerfeld gut dabei zu bleiben und schlug mit verbesserter Zeit von 2:40,35 auf Platz 5 an. Im Jahrgang 2006 gab es dann gleich wieder zwei niedersächsische Schwimmer im Finale. Jonathan Turck und Ostap Kotolkin waren hier am Start. Gleich um 3 Sekunden hatte sich Jonathan im Vorlauf auf glatte 2:32,00 verbessert. Ostap war im Vorlauf sogar 5 Sekunden besser geschwommen und seine Meldezeit fürs Finale lag bei 2:28,90. Bei der ersten und zweiten Wende lag Ostap noch auf dem letzten Platz in diesem Teilnehmerfeld. Doch man gewinnt die 200 m Brust halt nicht auf den ersten 100 Metern, sondern muss auch noch Kraft für den Rest haben und die hatte Ostap. Bei Wende Nr. 3 hatte er sich bereits auf Platz 6 nach vorne geschwommen um dann ein atemberaubendes Finish hinzulegen. Mit einer Zeit von 0:36,63 schwamm er die schnellsten letzten 50 m in diesem Finale und sicherte sich mit seiner Endzeit von 2:27,29 die Bronzemedaille. Herzlichen Glückwunsch Ostap.

Jonathan kam, ebenfalls mit Bestzeit von 2:29,15, auf Platz 7.

Finn Wendland (2005) hatte sich schon Gold über 50 Brust und Silber über 100 m Brust geholt. Am heutigen Tag stand er dann auch im dritten Brustfinale bei den 200 m auf der Starterliste. Es wurde ein spannendes Rennen in dem Finn immer hauchzart hinter dem führenden Schwimmer lag und so blieb es auch bis zum Zielanschlag. Die Silbermedaille gab es für eine um vier Sekunden verbesserte Zeit von 2:21,13. Herzlichen Glückwunsch Finn.

Im letzten Finale an diesem Freitagabend war Felix Morshuis (2003) dabei. Seine bisherige Bestzeit hatte er im Vorlauf schon um fast vier Sekunden verbessern können und finishte hier nach 2:32,18. Im Finale konnte er dann nochmal zulegen und schlug nach 2:30,50 auf Platz 8 an.

Alle Ergebnisse des vierten Wettkampftages in Berlin findet ihr wieder in der Übersicht.

Wir wünschen allen Sportlern und Sportlerinnen viel Erfolg am letzten Wettkampftag in Berlin.

 

 

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