Der DSV auf der Suche nach einem Sportdirektor

Erstellt von Lars Schwarz | | Startseite

Hein fordert umgehendes Handeln des DSV bei der Suche nach einem Sportdirektor. Vor allem die Aktiven sieht er durch die Posse zunehmend belastet.

 

Der vergangene Montag schrieb ein neues Kapitel einer schier unendlichen Geschichte. Der Deutsche Schwimmverband berichtete via swim-sport-news.de von der Entlassung des erst tags zuvor eingestellten Sportdirektors Dirk Klingenberg. Grund dafür sei ein „frivoler“ Bericht aus der Vergangenheit des Ex-Wasserballers gewesen, der unweigerlich zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses führte. Klingenberg war dem ehemaligen Leistungssportdirektor Thomas Kurschilgen nachgefolgt, der am 24.02.2021 beurlaubt worden war. Bis heute ist die so wichtige Stelle des Direktors/Direktorin Leistungssport nicht besetzt und der DSV steht aufgrund des Hickhacks in keinem besonders guten Licht. Auch im LSN stößt das Wirrwarr um die Wiederbesetzung des Postens Direktor/in Leistungssport im Deutschen Schwimmverband auf Kritik: „Die vermehrt negativen Schlagzeilen rund um den DSV und dessen Suche nach einem neuen Leistungssportdirektor/in haben den deutschen Schwimmsport in den letzten Wochen in zunehmend unruhiges Fahrwasser manövriert“ sagt LSN Präsident Wolfgang Hein. Er macht sich vor allem Sorgen darum, dass vielen Leistungssportlern und Trainern in Folge der Querelen die Rückendeckung vom Verband fehlen könnte: „Vor allem in der Phase der direkten Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Tokio, führt die bisher nicht konkretisierte Kündigung des Direktors Leistungssport zu großen Unsicherheiten, die es unbedingt und schleunigst zu vermeiden gilt“. Wolfgang Hein fordert deshalb im Namen des LSN eine umgehende Neu- oder Wiederbesetzung der Stelle des Direktors/Direktorin Leistungssport durch den Vorstand des DSV: „Die Aktiven können sich nur optimal auf Tokio vorbereiten, wenn der Rahmen wie in den vergangenen 2,5 Jahren, professionell organisiert ist.“

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