Bädertagung 2019 - Gemeinsam für eine ortsnahe Bäderlandschaft

Erstellt von Jan Schalla | | Startseite

Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) und seine Partner laden am 16. März 2019 in Lünen zur Bädertagung 2019 ein. Es geht darum, Wege aufzuzeigen, wie im Interesse der Gesellschaft eine ortsnahe Bäderlandschaft erhalten werden kann. Partner des DSV sind dabei der Schwimmverband NRW e.V. (SV NRW), das „Netzwerk Bürgerbäder“ und der Bund Deutscher Schwimmmeister e.V. (BDS).

„Bäder gehen baden!“, so der Titel der LSB NRW-Zeitschrift „Wir im Sport“ im Sommer 2018. Die Sorge geht um, dass immer mehr Schwimmbäder wegen eines vermeintlich hohen Zuschussbedarfs schließen müssen oder geschlossen werden. „Vielen Kommunen wird das Freibad zu teuer“, schreibt der SPIEGEL im Juli 2018. „Bundesweit versuchen Bürger, mit Fördervereinen Becken und Liegewiesen zu retten.“

Der DSV und seine Partner setzen sich seit vielen Jahren auch für den Erhalt einer ortsnahen Bäderlandschaft in Deutschland ein. Dabei geht es nicht nur um den Schwimmsport. Schon Kinder müssen in „ihrem Bad“ schwimmen lernen. Lehrschwimmbecken und sportgerechte Standardbäder bilden „das Rückgrat einer Bäderlandschaft“, die es zu erhalten gilt.

Dieses Votum soll die Bädertagung 2019 unterstreichen und Wege aufzeigen, wie der Betrieb von Bädern in Zeiten knapper Finanzmittel auch mit Hilfe von Vereinen und Bürgerinitiativen möglich ist.

Für die Sanierung und Modernisierung von Bädern gibt es auf der Bundes- und Landesebene inzwischen verschiedene Förderprogramme, die die Wirtschaftlichkeit des Betriebs verbessern können. Die Bädertagung 2019 will Anregungen geben, wie diese genutzt und mit weiteren Maßnahmen zu einer effizienteren Betriebsführung führen können.

Darüber hinaus werden weitere Wege aufgezeigt, den Betrieb von Bädern in Zeiten knapper Finanzmittel auch mit Hilfe von Vereinen und Bürgerinitiativen möglich zu machen. Das Programm der Tagung ist dem beigefügten Flyer zu entnehmen.

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