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Landeskurzbahnmeisterschaften 2018 im Stadionbad Hannover

Erstellt von Ute Sprecher | | Startseite

Zwei neue deutsche Altersklassenrekorde für 16-jährige waren das Highlight der diesjährigen Landesmeisterschaften auf der Kurzbahn im Stadionbad in Hannover. Am Samstag schwamm Sven Schwarz (2002) über 1500 m Freistil in 14:48,62 eine phantastische neue Bestzeit und pulverisierte den bisherigen Rekord von 15:13,27, der 2004 aufgestellt wurde. Sogar 38 Jahre stand der Rekord über 800 m Freistil bei 8:01,74 und am Sonntag war es dann auch hier soweit. Sven konnte auch diese Zeit knacken und legte die neue Marke bei 7:48,79 fest. Ein großartiges Wochenende für das junge Ausnahmetalent, der auch über 400 m Freistil die offene Wertung bei dieser Landesmeisterschaft in 3:52,28 gewinnen konnte und somit auf den langen Strecken nicht zu schlagen war.

Insgesamt hatten 93 Vereine 2.692 Einzel- und 48 Staffelmeldungen abgegeben und sorgten damit an beiden Tagen für spannende Rennen und Finals. Mit jeweils fünf Siegen in der offenen Wertung bzw. den Finals waren die beiden, in diesem Jahr auch international mehrfach erfolgreichen Schwimmerinnen Malin Grosse (2002) und Angelina Köhler (2002) auch an diesem Wochenende am meisten auf dem obersten Treppchenplatz vertreten. Malin startete ihre Erfolgsserie mit den 200 m Brust in 2:27,02 und gleich vier Sekunden Vorsprung auf die Zweitplazierte. Das erste Finale der Landeskurzbahn entschied dann Angelina Köhler (2000) in der besonderen Zeit von 0:55,55 für sich und ließ Anna Friedrich, die nach 0:56,41 anschlug, keine Chance. Bei den Herren war der Zielanschlag mit bloßem Auge kaum zu unterscheiden und jeder schaute sofort auf die Anzeigentafel. Gleich drei Schwimmer hatten nach 51 Sekunden angeschlagen. Markus Kriks (2002) hatte in 0:51,26 die schnellste Zeit, gefolgt von Fjordor Weis (1993) in 0:51,37 und Marcel Stöwer (1998) in 0:51,81.

Die Sprintstrecke über 50 m Rücken ließ sich Inga Fehlhaber (2003) nicht nehmen und siegte souverän in 0:29,63. Spannender war es erneut bei den Herren, wo Lukas Knölker (2001) mit dem etwas längeren Arm in 0:26,52 vor Jan Hesse (1990) in 0:26,60 anschlug. Über 200 m Schmetterling holte sich Angelika Köhler dann ihren zweiten Titel in souveränen 2:13,49 ab. Bei den Herren ging hier Gold an Daniel Meng (2002) in 2:06,46. Der Rückenspezialist Lukas Knölker gewann auch die 200 m Rücken überlegen in 2:01,04 und bei den Damen hatte Anna Friedrich (1999) mit über 4 Sekunden einen satten Vorsprung vor ihren Verfolgerinnen.

Gleich drei Finals standen am Ende des ersten Wettkampftages auf dem Programm. Über 50 m Brust gab es ein enges Kopf-an-Kopf Rennen zwischen Nicole Heidemann (1982) und Malin Grosse (2002), dass die ältere Schwimmerin dann in 0:31,52 für sich entscheiden konnte. Mailin schlug in 0:31,82 auf dem Silberplatz an. Bei den Herren gewann hier Philip Brandt in 0:28,27. In den Finalrennen über 100 m Schmetterling schwammen sowohl Angelina Köhler in 0:59,84 wie auch Jan Hesse in 0:55,47 ungefährdet zu einem weiteren Sieg. Das letzte Finale über 100 m Lagen konnte dann Malin Grosse in 1:03,30 für sich entscheiden. Im männlichen Endlauf siegte Maik Lüdtke (1992) in 0:57,31.

Den zweiten Tag begann Malin Grosse erneut mit einem Sieg. Dieses Mal über 200 m Lagen in 2:17,69 und zwei Sekunden Vorsprung vor ihren Verfolgerinnen. Fast 8 Sekunden Vorsprung hatte sogar Ruben Reck (1996) auf dieser Strecke, die er in 2:00,79 beendete. Der dritte Abschnitt brachte kurz vor der Mittagspause noch das Finale auf der schnellsten Strecke. Die 50 m Freistil konnte Angelina Köhler in 0:25,54 gewinnen und hatte gleich zwei zeitgleiche Verfolgerinnen mit Katharina Wrede und Sara Safránkó, die beide mit 0:25,89 anschlugen. Erneut eng wurde es bei den Herren, wo Noel de Geus (2000) in 0:23,26 den schnellsten Anschlag hatte, gefolgt von Jan-Luca Laubner in 0:23,37 und Alaa Maso (2000) in 0:23,65.

Die 100 m Rücken gehörten wieder den Spezialisten für diese Strecke. Lukas Knölker gewann hier in 0:55,97 mit deutlichen zwei Sekunden Vorsprung und bei Anna Friedrich betrug der Vorsprung auch fast anderhalb Sekunden, als sie nach nur 1:02,08 anschlug. Eine weitere Goldmedaille war dann für Malin Grosse über 400 m Lagen in 4:49,19 und deutlichen fünf Sekunden Vorsprung fällig. Bei den Herren siegte mit 16 Sekunden Vorsprung Fynn Kunze in 4:34,81 mehr als deutlich vor dem nachfolgenden Feld. Ihren dritten Sieg an diesem Wochenende holte sich Anna Friedrich über 200 m Freistil in 2:04,76. Bei den Herren war hier Marcel Stöwer in 1:52,35 erfolgreich.

Zwei noch ausstehende Finals rundeten ein sportliches Wochenende ab. Über 100 m Brust war erneut Malin Grosse in 1:09,28 erfolgreich und siegte mit 2 Sekunden Vorsprung auf Eileen Schulze (2001), die nach 1:11,86 auf dem Silberrang anschlug. Zu einem W98 Hannover Duell wurden die 100 m Brust der Herren. Ruben Reck hatte hier mit einer super Zeit von 0:59,95 die Hände vor Philipp Brandt (1:01,62) und Maik Lüdtke (1:02,57) zuerst an der Anschlagmatte. Das letzte Finale gehörte dann ein weiteres Mal Angelina Köhler, die sich noch eine Goldtrophäe über 50 m Schmetterling in 0:26,73 abholte und beim Finale der Herren war es zwar spannend bis zum Schluss, aber auch hier war erneut Jan Hesse in 0:25,06 über 50 m Schmetterling vorn.

Alle Landeskurzbahnmeister und Landeskurzbahnjahrgangsmeister können der nachfolgenden Übersicht entnommen werden. Aufgrund der vielen guten Leistungen ist es nicht möglich, alle einzeln zu erwähnen.

Wir bedanken uns herzlich beim gut eingespielten Team der SGS Hannover für eine gelungene Veranstaltung. Die schnelle Auswertung sorgte für einen zügigen Ablauf bei den Siegerehrungen und viele zufriedene Gesichter bei den Aktiven. Wir bedanken uns auch bei allen Kampfrichtern für ihren Einsatz an diesem Wochenende.

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