Ukrainisches Schwimmteam trainiert in Wolfenbüttel

Erstellt von Lars Schwarz | | Berichte/News/Termine

Der WSV21 hat direkte Hilfe für ukrainische Geflüchtete geleistet und für eine Gruppe die Möglichkeit zum Training in Deutschland organisiert. Ein hervorragendes Beispiel, wie die niedersächsische Schwimmgemeinschaft aktiv Hilfe leisten kann.

Für das Foto lächeln? Leicht fällt es den acht Jungen und Mädchen im Alter von 15 bis 22 Jahren sichtlich nicht. Der WSV 21 aus Wolfenbüttel hilft ihnen dabei, ihr Lächeln wenigstens für einen Augenblick zurück zu gewinnen und die Geschehnisse aus ihrer ukrainischen Heimat kurz auszublenden.

Gemeinsam mit ihren beiden Trainern Serhii Holub und Anton Shcherban sind Mykhailo Bendiuzhenko, Mariia Onanko, Zlata Tkachenko, Bogdan Shelipov, Nazar Gerashchenko, Nikita Ostapenko, Andrii Kovalenko und Artem Chobotar seit rund 14 Tagen in Wolfenbüttel zu Gast. Sie sind Mitglieder des Schwimmteams der Ukraine und bereiten sich im Stadtbad Okeraue und im Heidbergbad auf die nächsten Wettkämpfe vor.

Bürgermeister Ivica Lukanic begrüßte die Gruppe im Stadtbad vor einer Trainingseinheit und nutzte die Zeit für persönliche Gespräche. So traurig der Anlass auch sei, das Team aus dem rund 2000 Kilometer entfernten Dnipropetrowsk in Wolfenbüttel begrüßen zu können, freue er sich, dass ihnen hier die Möglichkeit zu trainieren gegeben wird. Der Bürgermeister zeigte sich aber auch dankbar für die Unterstützung bei der Betreuung von Andre Volke und Henning Kramer sowie des WSV21, der sich um die Finanzierung der Schwimmzeiten in Braunschweig kümmert.

„Das Training ist hier sehr gut möglich“, betonen die beiden Trainer. Sie und die Jugendlichen sind sehr dankbar, was ihnen in Wolfenbüttel ermöglicht wird. Und wie herzlich sie von allen aufgenommen wurden. In zwei Wochen geht es nach Berlin zum Wettkampf.

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