Freiwassermeisterschaften im Olympiazentrum Schilksee

Erstellt von Ute Sprecher | | Startseite

Gleich vier Verbände hatten letzte Woche zu Freiwassermeisterschaften nach Kiel eingeladen. Der Deutsche und Norddeutsche Schwimmerverband sowie die Landesverbände aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Das Besondere an dieser Veranstaltung war, dass sie im Olympiazentrum Schilksee stattfand, wo vor 50 Jahren auch die olympischen Wettbewerbe im Segeln stattfanden.

Die Freiwasserschwimmer hatten am Freitag in der Kieler Förde mit auffrischendem Wind und hohen Wellen zu kämpfen, am Samstag war das Meer dann ein wenig ruhiger.

Für unsere niedersächsischen Schwimmer war ein Freiwasserrennen im Meer eine besondere Herausforderung, denn die Meisterschaften der vergangenen Jahre hatten zumeist in Seen oder Kanälen stattgefunden. 17 niedersächsische Vereine hatten insgesamt 47 Meldungen abgegeben.

Los ging es am Freitag mit den 5000 m der Frauen und Männer. Hier konnte sich India Tappe (2004) die Silbermedaille in der Norddeutschen Wertung der Junioren mit einer Gesamtzeit von 1:21:51,51 sichern. Die offene Wertung des Landes Niedersachsen entschied India Tappe ebenfalls für sich und holte sich noch eine Goldmedaille ab. Auf dem Silberrang folgte hier Emily Haas (2006) mit einer Endzeit von 1:38:15,88 und Bronze ging an Emma Uelzen (2008). Sie schwamm nach 1:41,17,80 durchs Ziel.

Bei den Herren konnte sich Maurice Gerecke (2005) in der Norddeutschen Juniorenwertung über eine Silbermedaille freuen. Seine Endzeit betrug 1:47:47,90. Die offene Wertung des Landes Niedersachsen gewann aber Julian Weltzien (2007) der bereits nach 1:24,27,62 das Ziel erreicht hatte. Silber ging hier an Leon Christopher Taube, ebenfalls Jahrgang 2007 in 1:24:52,27 und Bronze holte sich dann Martin Maeß (1966) mit einer Zeit von 1:33:53,53.

Der Samstagmorgen begann mit den 3 x 1250 Mixed Staffeln. In der Norddeutschen Wertung der Jugend gingen hier alle drei Medaillenplätze nach Berlin, an die Wasserfreunde Spandau 04, aber auf Platz 4 folgte dann bereits die Mannschaft der TWG 1861 Göttingen mit einer Endzeit von 59:20,42. Platz 9 in einem Feld von 11 Mannschaften ging an Eintracht Hildesheim, die nach 1:06:48,48 im Ziel waren. So ging Gold in der LSN Wertung, bei nur zwei Staffeln, dann auch nach Göttingen und Silber an das Team aus Hildesheim. Bei den folgenden Masterstaffeln war kein Team aus Niedersachsen am Start.

Zum Abschluss des Wettkampfes gab es die Rennen über 2500 m Freistil. Hier konnte sich bei den Damen erneut India Tappe (2004) in die Medaillenränge der Norddeutschen Meisterschaften schwimmen. In der Juniorenklasse gab es Bronze für eine Endzeit von 35:32,34. Diese Medaille durfte sich auch Ulrike Depken in der AK 55 (1964) mit einer Endzeit von 47:38,15 abholen. In der offenen Norddeutschen Wertung kam India Tappe mit ihrer Zeit auf einen guten Platz 8 in einem Teilnehmerfeld von 79 Schwimmerinnen. Die offene Wertung des Landes Niedersachsen führte sie mit ihrer Endzeit ebenfalls an und konnte somit auf eine erfolgreiche Freiwassermeisterschaft zurückblicken. Silber in der LSN Wertung mit einer Endzeit von 39:54,96 über die 2500 m Freistil ging an Kimberly Steffens (2007) und Bronze holte sich Emily Haas (2006) in 40:00,47.

Im jüngsten Jahrgang 2010 war Tammo Stenzel dabei.Während gleich drei andere Schwimmer aus seinem Jahrgang aufgaben, schwamm er beharrlich weiter und beendete seine 2500 m Freistil in 52:15,60 und durfte dafür die Silbermedaille in der Norddeutschen Wertung in Empfang nehmen. Beim LSN gab es für diese Leistung eine Goldmedaille

Leef Böger (2004) schaffte es auf das Treppchen der Norddeutschen Wertung in der Juniorenklasse. Mit seiner Zeit von 41:18,21 über die 2500 m Freistil sicherte er sich die Silbermedaille. Ebenfalls Silber ging an seinen Teamkameraden Mark Tonne (AK 40 / 1979) in 49:56,41. Gold in der offenen Wertung des Landesschwimmverbandes Niedersachsen konnte erneut Julian Weltzien (2007) in 38:58,44 für sich verbuchen. Silber ging an Leon Christopher Taube ebenfalls Jahrgang 2007 in 39:39,20 und eine weitere Medaille, dieses Mal in Bronze, gewann Leef Böger (2004) mit seiner Zeit von 41:18,21.

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