Flotter LSN-Nachwuchs bei den Landesjahrgangsmeisterschaften Kurzbahn unterwegs

Erstellt von Ute Sprecher | | Startseite

Bei den Landesjahrgangsmeisterschaften am vergangenen Wochenende konnten die Zuschauer erneut einige Ausnahmetalente und viele neue Bestleistungen sehen.

Finn Wendland (2005) war nicht nur achtmal am Start und sicherte sich hier in seinem Jahrgang jeweils die Goldmedaille, sondern er gewann auch auf diesen acht Strecken das dazugehörige Finale und das mit atemberaubenden Zeiten. Über 100 m Freistil schlug er über eine Sekunde vor Martin Wrede von der SSG Braunschweig in 0:56,92 an und konnte diese Zeit im Finale nochmal auf 0:55,94 verbessern. Gleich nach dem Freistilfinale standen die 50 m Rücken an. In 0:29,48 war er hier ins Finale geschwommen und keine 10 Minuten nach dem Erfolg über 100 m Freistil schlug er hier in 0:29,29 erneut schneller an. Diese Erfolgsserie setzte er auch über 50 m Brust, 100 m Lagen, 50 Freistil, 100 Rücken, 100 m Brust und 50 Schmetterling fort.

Bei den Mädchen war Alena Gemici die erfolgreichste Goldpokalsammlerin bei den Finals. Im Finale über 100 m Freistil hatte sie deutliche drei Sekunden Vorsprung, als sie nach 1:01,18 anschlug. Hier kam Emily Haas (2006) in 1:04,20 auf dem Silberrang an und stieg, nach einer kurzen Pause durch das Finale der Jungen und eine Siegerehrung, erneut ins Wasser, um über 50 m Rücken dann nichts anbrennen zu lassen und in 0:32,23 sich dieses Mal Gold abzuholen.

Am Ende des ersten Wettkampftages standen gleich noch drei Finals auf dem Programm. Über 50 m Brust war die erst elfjährige Lea Sophie Baechler nicht zu schlagen. Ein super Start, tolle Wende und schon war sie nach nur 0:36,15 wieder am Ziel und gewann Gold vor Rebekka von Klaeden (2006), die in 0:36,47 Silber holte. Keine 10 Minuten später (nur unterbrochen durch die Siegerehrung) stand Lea Sophie erneut auf dem Startblock und schwamm über 100 m Schmetterling ein weiteres großartiges Finale. In 1:10,86 verwies sie das ein Jahr ältere Talent Alena Gemici auf Platz 2. Alena schlug nach 1:12,04 an. Bei den männlichen Aktiven konnte sich hier Michael-Christoph Knoll (2005) durchsetzen, der mit fast zwei Sekunden Vorsprung in 1:04,46 anschlug. Das letzte Finale an diesem Abend waren die 100 m Lagen und dieses Mal war Alena wieder vorne und finishte nach nur 1:11,49 min. Silber holte sich hier erneut Rebekka von Klaeden.

Das schnellste Finale an diesem Wochenende waren aber die 50 m Freistil. Alena Gemici war in 0:28,44 erneut deutlich vor ihren Verfolgerinnen im Ziel. Emily Haas holte hier Silber in 0:29,67 und auch Finn Wendland siegte wieder in 0:25,44 deutlich vor Martin Wrede (2005), der in 0:26,28 anschlug. Spannend wurde es dann wieder über 100 m Rücken. Lea Sophie Baechler dominierte dieses Rennen vom Start weg und lag bis zur letzten Wende vorne und musste sich dann erst auf den letzten Metern der ein Jahr älteren Emily Haas geschlagen geben, die in 1:08,34 nur 6 Hundertstel vor ihr anschlug. Die letzten zwei Finals in Osnabrück wurden über 100 m Brust und 50 m Schmetterling geschwommen. Rebekka von Klaeden (2006) legte hier vom Start weg ein super Tempo vor und schwamm in 1:19,48 zum Sieg. In 1:21,20 folgte erneut Lea Sophie Baechler, die damit ein sehr erfolgreiches Wochenende abrundete.

Finn Wendland war bei diesen abschließenden Finals wieder zweimal am Start und schwamm über 100 m Brust mit einem mehr als satten Vorsprung in 1:07,90 aufs Treppchen. Michael-Christoph Knoll schwamm in 1:16,72 auf den Silberplatz. Beide trafen dann im letzten Finale erneut aufeinander und auch hier blieb die Platzverteilung unverändert. Finn Wendland siegte in 0:28,19 und Michael-Christoph Knoll holte sich Silber in 0:29,37 und war damit nur eine Hundertstel schneller als Lars Rolf Rohlfs (2005), der in 0:29,38 zu Bronze schwamm.

Bei den Mädchen war Alena Gemici mit der vorlaufschnellsten Zeit ins Finale geschwommen. Doch hier sollte es nochmal spannend werden. Auf den letzten 15 Metern kam Janne Marit Brinkmann (2007)  immer dichter heran und mobilisierte dann die letzten Kräfte, die man mit elf Jahren, nach einem so langen Wochenende noch haben konnte und beendete das Rennen in 0:31,48 vor Alena, die in 0:31,57 auf dem Silberrang anschlug.

Insgesamt hatten 90 Vereine 2521 Meldungen abgegeben und damit die Meldezahlen im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 271 erhöht. Die SG Osnabrück erwies sich erneut als verlässlicher Ausrichter und präsentierte bis auf eine kleine technische Anlaufschwierigkeit eine reibungslose Veranstaltung. Wir bedanken uns auch bei den zahlreichen Kampfrichtern, die an diesem Wochenende im Einsatz waren.

Wir gratulieren allen LSN-Aktiven, den Medaillengewinnern und Finalisten zu ihren tollen Leistungen im Osnabrücker Nettebad.

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