Energie Lockdown - DSV gibt Statement ab

| Startseite

Der geplante Energie Lockdown ist tunlichst zu verhindern, er würde die Arbeit der letzten Jahre in Sachen Schwimmausbildung torpedieren.

Nach der Corona Pandemie folgt nun der nächste Rückschlag für alle Bemühungen, den Kindern und Jugendlichen hierzulande das Schwimmen zu vermitteln. Auf Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen wurden in einigen Schwimmbädern im Zuge der Energiekrise die Wassertemperaturen gesenkt. Auf diese Umstände hat der Deutsche Schwimmverband in einem Schreiben reagiert und ausdrücklich davor gewarnt, das Schwimmen „im Ausbildungs-, Sport- und Gesundheitsbereich weiter einzuschränken“. Mangels verfügbarer Wasserflächen steuere unsere Gesellschaft ohnehin auf den Status als „Land der Nichtschwimmer“ zu, was erhebliche Konsequenzen für die Lebensqualität unserer Bürger hat. Damit nicht genug hat die DGfdB, wie der DSV berichtet, auch eine eventuelle Schließung einiger Bäder aufgrund der Energiekrise priorisiert. Dies wäre, laut einhelliger Meinung der Schwimmverbände unseres Landes, eine Art Super-Gau, der die Bemühungen der Schwimmausbildung konterkariert.

Zu diesem Thema hat sich auch unser Präsident Wolfgang Hein jüngst geäußert. Auch er warnte vor der Schließung der Bäder und forderte den Dialog zwischen allen beteiligten, um die Situation angemessen zu lösen.

Der Schwimmverband Nordrhein-Westfalen hat derweil zur Teilnahme an einer Umfrage - die wir hier gerne teilen - aufgerufen. So soll ermittelt werden, in welchen Bädern bereits Einschränkungen durch die Energiekrise stattfinden. Ein genauer Überblick über den Status Quo sei hilfreich, um in Gespräche mit der Politik zu gehen und die Bäderschließungen zu verhindern.

[Bild: Pixabay]

 

Zurück