DJM 2022 – Die Rekord- und Medaillenjagd ging auch am Tag 2 in Berlin weiter

Erstellt von Ute Sprecher | | Startseite

Wie bereits am Dienstag startete der Finalabschnitt auch heute mit einer langen Freistilstrecke. Dieses Mal waren es die 800 m Freistil der Herren und Levin Peschlow (2004) war wieder im schnellsten Lauf mit am Start. Es wurde, wie am Vortag, erneut ein Rennen um den Sieg mit Jonas Clauß und Noah Lerch. Die ersten 650 m war noch alles völlig offen, doch dann zogen die anderen beiden Schwimmer das Tempo nochmal ein wenig an. Mit seiner Endzeit von 8:16,29 holte sich Levin bei der Siegerehrung die Bronzemedaille ab. Die anderen beiden Schwimmer hatten nach 8:13,58 und 8:14,11 angeschlagen. Platz 4 ging an Magnus Danz (2004) der nach 8:18,95 mit einer um fast 8 Sekunden verbesserten neuen Endzeit anschlug. Der Abstand zu Platz 5 war dann auch beachtlich, da der Fünftplatzierte für die Strecke 8:32,83 benötigte.

An diesem Nachmittag gab es nur zwei Schwimmerinnen aus Niedersachsen, die in einem Finale vertreten waren. Den Anfang machte Mariia Horodnia (2005), die junge Ukrainerin war über 400 m Freistil ins Finale geschwommen. Hier schwamm sie in 4:28,60 auf Platz 7. Die zweite Finalteilnahme bei den Frauen erschwamm sich Katja Sichwardt, ebenfalls Jahrgang 2005, über 50 m Schmetterling. Ihre neue im Vorlauf geschwommenen Bestzeit von 0:28,92 konnte sie nicht nochmal verbessern und schlug in 0:28,98 auf Platz 8 an.

Vor den 50 m Schmetterling standen aber erst noch die 200 m Lagen auf dem Programm und hier gab es gleich zwei Goldmedaillen für das LSN Team. Im Jahrgang 2007 war Daniel Olenberg erneut erfolgreich. Im Vorlauf schwamm er in 2:14,88 auf den vierten Startplatz. Im Finale ließ Daniel dann nichts anbrennen und ließ auf den ersten 100 Metern seine Verfolger schon mal hinter sich. Lediglich auf der Bruststrecke war der später Drittplatzierte wieder leicht in Führung gegangen. Mit seinem über drei Sekunden schnelleren Schlusssprint auf der 50 m Freistilstrecke machte Daniel dann den Sieg aber klar und holte sich Gold über 200 m Lagen. Spannend war auch das Finale von Finn Wendland (2005). Hier waren es seine schnellen 50 m Brust, die für die Goldmedaille sorgten. Mit einer über 2 Sekunden besseren Zeit auf diesem Teilstück schlug Finn nach 2:05,63 an. Der Zweitplatzierte beendete diesen Lauf knapp dahinter in 2:05,89.

Sechs LSN Schwimmer waren in den Finals über 50 m Schmetterling am Start und gleich drei davon waren im Finale des Jahrganges 2007 dabei. Platz 6 ging hier an Tillmann Lau, der seine Bestzeit aus dem Vorlauf von 0:26,45 auf 0:26,29 verbessern konnte. Daniel Olenberg hatte ebenfalls im Vorlauf schon mit Bestzeit von 0:26,30 angeschlagen und schwamm im Finale mit neuer Bestzeit von 0:26,23 auf Platz 5. Doch eine Zeit mit einer 26 am Anfang reichte dieses Mal für die Medaillen nicht aus. Mit seiner Vorlaufbestzeit von 0:26,24 war Leonard von Hunnius schon gut unterwegs gewesen, doch fürs Finale musste er noch ein wenig zulegen. Die Bronzemedaille durfte er bei der Siegerehrung für seine neue Bestzeit von 0:25,73 in Empfang nehmen. Doch nicht nur das, denn mit dieser Zeit stellte er auch einen neuen Landesjahrgangsrekord in der Altersstufe 15 auf. Der alte Rekord war von Jona Finn Sue in einer Zeit von 0:25,86 am 10.03.2018 aufgestellt worden. Im Jahrgang 2005 waren auch zwei Starter dabei. Martin Wrede konnte hier seine neue Bestzeit aus dem Vorlauf von 0:25,91 nicht nochmal steigern und schlug in 0:26,05 auf Platz 8 an. Die letzte Medaille an diesem Tag holte sich dann Christopher Weidner (2005). Nur zwei Schwimmer in seinem Jahrgang schafften es unter die 25 Sekunden und mit seiner neuen Bestzeit von 0:24,81 war Christopher auf dem Silberrang dabei. Gold ging nach Cottbus für die Endzeit von 0:24,34. Das letzte Finale an diesem zweiten Wettkampftag bestritt Dominik Abdou. Mit seiner neuen Bestzeit von 0:25,86 schlug er aber nur auf dem undankbaren Platz 4 an.

Alle weiteren Ergebnisse des zweiten Wettkampftages in Berlin findet ihr in der Übersicht.

Wir wünschen allen Sportlern und Sportlerinnen weiterhin viel Erfolg bei der DJM.

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